.SERENGETI FESTIVAL 2013 – NACHBERICHT

// Das Serengeti Festival 2013 ist Geschichte. Die ersten Tickets für 2014 gehen bereits über die Ladentheke und einige Planungen laufen sicher auch schon. Während sich die Veranstalter aber bereits um nächstes Jahr Gedanken machen, bleiben mir noch die vielen tollen Fotos und Erinnerungen von 2013. Unter dem Strich darf man dem Veranstalter ein großes Kompliment machen: Dafür, dass sie es geschafft haben ein extrem attraktives Festival in Ostwestfalen zu etablieren, welches unterschiedliche Genres bedient und zudem auch ganz große Acts wie SEEED zu präsentieren. Einige Nörgeleien alá "früher war alles besser" mag ich dagegen gar nicht (mehr) hören. Das Serengeti ist nun mal kein klassisches Genre-Festival und das war es auch nie. Um das zu wissen, braucht man sich nur die Historie der Line-Ups anzuschauen. Wer ausschließlich "sein" Genre bedient wissen will, findet sicher andernorts bessere Gelegenheiten dazu. Wer hingegen ein bisschen flexibler ist und von guter Musik angesprochen wird, ist hier sicher nach wie vor goldrichtig! Das Veranstaltungsgelände hat im Gegensatz zu 2012 auch noch mal punkten können. Durch die Verlagerung des Zeltplatzes und die Neuasrichtung der Bühne(n) wirkt es nun viel entspannter und offener als im vergangenen Jahr. Außerdem ist der Weg zum Parkpatz (für Tagesparker wie mich) nur noch ein Katzensprung. Auch wenn es immer Dinge gibt, die man kritisieren kann, bleiben für mich fast nur positive Erinnerungen an dieses Juli-Wochenende. Ich freue mich sehr darüber, dass ich die Gelegenheit hatte hier zu fotografieren und wünsche mir, dass im kommenden Jahr zu wiederholen. Soviel zu meinen persönlichen Vorplanungen … jetzt werden erst einmal die besten Bilder ausgewertet, ausbelichtet und an die Wand gehängt. Apropops beste Bilder. Für mich sind das diese hier!

 

.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 4: SONNTAG

// ..und plötzlich war es Sonntag und der letzte Tag des Serengeti Festivals 2013 stand an. Heute sollte also der große Festivalheadliner die Senne beehren. Auserkoren war in diesem Jahr mit Seeed dann eine Band, die wohl derzeit ganz oben dabei ist bei dem heissesten Scheiss der Republik. Mit Bosse und Kettcar standen obendrein zwei „massenkompatible“ Acts im Line-Up, welche ein passendes Rahmenprogramm dafür bildeten, am heutigen Sonntag auch den größten Besucherstrom des Wochenendes an den Safaripark zu ziehen. An dieser Stelle will ich aber auch meinen Hut davor ziehen, dass es den Veranstaltern gelungen ist, ein so tolles Programm auf die Beine zu stellen. Für mich persönlich gehören diese drei Acts ebenfalls zu den Favoriten, weshalb der Sonntag natürlich allein deshalb schon ebenfalls wieder etwas Besonderes darstellte. Aufgrund der enormen Hitze und der Tatsache, dass die vergangenen Tage schon ein bisschen an den Kräften gezerrt hatten, sparten wir uns an diesem Tag dann auch alle anderen Konzerte und standen erst pünktlich zu Kettcar an der Bühne bzw. im Bühnengraben. Die pralle Sonne, die direkt auf die Bühne schien, machte es an diesem Tag nicht nur den Musikern schwer. So ist es schon eine kleine Herausforderung noch gute und interessante Fotos zu schießen, wenn schon die realen Verhältnisse für ein Ungleichgewicht in der Belichtung sorgen und praktisch jedes Gesicht per se überbelichtet ist, sofern man nicht auf die Tiefenwirkung größerer Blenden verzichten möchten. Auch wenn Frontmann Marcus Wiebusch sich eine Sonnenbrille aus dem Publikum leihen musste, blieb die Vorzeigeband des Hamburger „Grand Hotel van Cleef“ aber völlig cool und spielte ein munteres Set, was die Leute zum Tanzen und träumen brachte. Eben das, was man von Kettcar erwartet! Mehr als 45 Minuten waren aber leider nicht drin, weshalb es natürlich bei weitem nicht ausreichte die besten Kettcar-Lieder alle unterzubringen. Dennoch waren schlussendlich alle glücklich, da die großen Klassiker wie „Landungsbrücken raus“ und „Balu“ glücklicherweise integriert und entsprechend abgefeiert wurden. Ein paar Becher Wasser später bestieg bereits Axel Bosse mit seiner Band die Bühne. Hätte ich vom Braunschweiger ebenfalls eher einen ruhigen und relaxten Auftritt erwartet, staunte ich nicht schlecht, als meine Kamera und ich den Burschen plötzlich die die Zuschauermassen und quer über die Bühnenkonstruktion verfolgen mussten. War ich doch schon begeistert vom aktuellen Album „Kraniche“, so war ich heute erst recht begeistert, als ich mit ansehen und fotografieren durfte mit welcher Leidenschaft und Emotion der Niedersachse seine Songs zum Besten gab. Zum Ende des Konzerts war er gar dermaßen durchgeschwitzt, dass man meinen könnte, er hätte zwischenzeitlich eine Fahrt mit der Wildwasserbahn im benachbarten Freizeitpark absolviert. Völlig begeistert warteten wir anschließend also nun auf die großen Berliner und freuten uns direkt als die Bassboxen zitterten. Wie im letzten Jahr Deichkind, brachten auch Seeed ihre komplett eigene Bühnenkonstruktion mit, welche sie hinter einem Vorhang aufbauten. Die stufige Konstruktion im Holzlatten-Design erwies sich auch als angebracht, um wirklich alle Musiker der großen „Seeed-Familie“ auch sehen zu können. Da die meisten Besucher wohl vor allem wegen ihnen hier waren, ging nun auch ordentlich die Party ab und so ziemlich jeder – von der ersten Reihe bis hinten zum Autoscooter – ließ sich von der guten Laune Mischung aus Raggae, Dancehall, Soca, Hip Hip und co. anstecken. Die tiefstehende Abendsonne sorgte für tolles Licht und brachte eine ganz eigene Atmosphäre mit zu diesem Konzert. Da störte es mich dann letztendlich auch nicht, dass die Bühnenbeleuchtung nicht wahrgenommen und die Gesichter natürlich trotzdem noch zu hell waren. Viel mehr störte mich dagegen die Tatsache, dass wir Fotografen nach nur wenigen Sekunden Anwesenheit von der Rolli-Tribüne geschmissen wurden, da es sich hier nun eine Schar Kinder bequem gemacht hatte um besser sehen zu können. Letzteres war ja verständlich, nur frage ich mich, mit welcher Berechtigung wir dann nicht mehr dort sein durften. Nun ja, selbstverständlich konnte diese Nebensächlichkeit das grandiose Wochenende dann auch nicht trüben und so blieben rundum positive Eindrücke hängen, nachdem wir Seeed noch bis in die frühe Nacht gebührend abgefeiert hatten. Ich freu mich schon jetzt auf das nächste Jahr!

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.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 3: SAMSTAG

// Am Samstag versprach das Line-Up schon im Vorfeld einiges: So sollten am Abend die Broilers die Bühnenbretter in ihrer ersten Headliner-Festivalshow betreten. Bevor ich meine Lieblingsband dann aber aus dem Graben heraus fotografieren durfte, gaben andere Kaliber ihr Stelldichein – und das war nicht von schlechten Eltern: Wir entschieden uns dafür, mit Skindred ein mögliches Highlight auszulassen und erst am Abend pünktlich zu Itchy Poopzkid anzureisen. Die Eislinger kennen viele vor allem von MTV. Hier gewannen Sie einen Band-Contest gegen die Band Madsen und moderierten fortan eine eigene Show auf dem Sender. Das ist mittlerweile allerdings schon 5 Jahre her. Heute sind sie mit ihrem fünften Album „Ports & Chords“ auf Tour und machten dabei auch Halt in der Senne. Die Punkrocker erinnern an üblichen amerikanischen „gute Laune Punk“ wie man ihn oft in amerikanischen Komödien findet, aber auch an die Donots aus dem Münsterland (mit ihnen haben sie ja immerhin auch schon zusammen getourt). Dazu gab es immer wieder Interaktionen mit dem Publikum, was unter dem Strich ein rundes Paket darstellte  und trotz praller Sonne in Bühnenrichtung zu bester Stimmung führte. Im Zelt stellten die Berliner Mega Mega mit ihrem Hipster Rap-Punk bereits den nächsten Act, bevor mit Danko Jones eine klasse Streetrock-Kappelle auf der Hauptbühne aufspielte und ordentlich ablieferte. Im Anschluss stand schließlich Daniel Wirtz als Act im Zelt auf dem Programm. Der ehemalige Frontmann der Band Sub7even kann mittlerweile eine stolze Fangemeinde vorweisen, die sich auch hier deutlich zu erkennen gab und seinem Konzert einen würdigen Rahmen gab. Beor die Headliner den Abend krönen konnten, folgte ein absolutes Highlight des Wochenendes: Irié Révoltes! Auch wenn ihre Texte meist französisch sind, stammen die neun Jungs aus dem Baden-Württembergischen Heidelberg. Mit Ihrer Mischung als Ska, Raggae, Punk, Dancehall und Hip Hop prägen sie einen eigenen Stil, den es in ähnlicher Form wohl nur selten gibt. Warum sie als „Live-Band“ gelten, bewiesen sie an diesem Samstag eindrucksvoll. Weder auf noch vor der Bühne war an Rumstehen und Kopfnicken zu denken. Stattdessen ging es an allen Fronten richtig zur Sache. Während mit T-Shirts gewedelt, gepogt und getanzt wurde, posaunten die sozial und gesellschaftlich engagierten Bandmitglieder Ihre teilweise politischen, kritischen und deutlichen Rhymes in den Senner Abendhimmel. Dass dabei kein Halten angesagt war, war klar. Insofern mussten die Düsseldorfer Punkrocker später am Abend dann einiges abliefern, um diese Show noch zu toppen. Bei dem Werdegang, den diese Band hinter sich hat, bestand daran aber überhaupt kein Zweifel. So ist es schon interessant mitzuerleben wie eine Band aus dem Skinhead-Milieu, die vor 10 Jahren noch keiner im Mainstream kannte, plötzlich eine der besten Livebands der Republik stellt. Daran, dass sie dazu fähig wären, bestand für mich als Fan  der (fast) ersten Stunde, eigentlich kein Zweifel. So war die Livepower der Band bereits bei meinem ersten Livekonzert dieser Band zu spüren. Das war Anno 2005 im Jugendzentrum „Regenbogen“ in Hameln. Damals versammelten sich vielleicht zwischen 50 und 100 Jugendliche, Punks, Skinheads und Sozialarbeiter in dem eigentlich nicht unbedingt für Livekonzerte gedachtem Jugendzentrum. Diese hatten aber genauso viel Spaß an diesem Aprilabend wie die Band selbst. Seit der Veröffentlichung des Albums „Vanitas“ im Jahre 2007 ging es steil bergauf mit der Band. Das einstige Hobby würde für die Bandmitglieder zur Berufung und sie waren alsbald im Mainstream angekommen. Ohne ihre Wurzeln zu vernachlässigen und auf irgendwelche Hypes aufzuspringen verfolgten sie konsequent ihren eigenen Stil, den sie bis heute prägen. Dass mittlerweile eben ein paar mehr Leute zu den Konzerten kommen als früher hat – wie immer – natürlich seine Licht und Schattenseiten. Nach den beiden ausverkauften Konzerten in der Düsseldorfer Philippshalle vergangenen Dezember, stellte dieser Abend nun also ein weiteres Highlight der Bandgeschichte dar: Die erste Broilers-Headlinershow auf einem Festival. Entsprechend motiviert ging ich meine Sache als Fotograf an und wurde mit tollen Motiven und Fotos belohnt, die die grandiose Stimmung dieses wunderbaren Tages vielleicht ein bisschen wiedergeben.

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.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 2: FREITAG

// Zugegeben: Das reguläre Bühnenprogramm nach der Warm-Up Party am vergangenen Tag startete gemächlich ins Wochenende und das Line-Up des Tages konnte nicht auf Anhieb alle überzeugen. So verwunderte es nicht, dass an diesem Freitag nur sehr wenige Tagesgäste den Weg zum Gelände fanden. Die meisten Besucher durften somit wohl die Wochenendzeltgäste gestellt haben. Ich selbst traf beim Set von The Black Seeds auf dem Gelände ein und konnte so noch kurz in den Sound der Neuseeländer hineinhören. In den Bühnengraben ging es folglich an diesem Tag erstmals bei dem US-amerikanischen Rapper Watsky in das Zelt. Anschließend folgte „Gute-Laune-Musik“ der feinsten Sorte mit Karamelo Santo aus Argentinien. Ein heißer Mix aus Ska, Raggae, Punk, Hip Hop und Jazz wurde auf die Mainstage gezaubert, was die anwesenden zu Tanzeinlagen und Hüftschwüngen animierte. Nach einer Dreiviertelstunde Party, kamen nun die Freunde der härteren Gangart auf Ihre Kosten. Im Zelt machten sich Eskimo Callboy bereit die Bretter zu erobern. Eine beachtliche Fangemeinde feierte die aufstrebende Metalcore-Band ordentlich ab. Die „alten Hasen“ von Suicidal Tendencies stimmten derweil bereits ihre Instrumente auf der Hauptbühne. Die Hardcore-Legende aus den USA brachten ihren teils brachialen Sound für eineinhalb Stunden auf die Hauptbühne und ließen die Fangemeinde entsprechen toben! Hauptact des Abends waren aber  Skunk Anansie, welche wohl so ziemlich jeder Musikfreund vor allem wegen Ihres größten Hits „Hedonism“ kennen dürfte. Entgegen der landläufigen Meinung („one-hit-wonder“) konnte die Band mich an diesem Abend mit ihrem Live-Auftritt absolut überzeugen. Die stimmgewaltige Frontfrau „Skin“ fegte über die Bühne, dass es eine Freude war. Ihre Leidenschaft für die Musik und die ihre Texte waren förmlich greifbar, weshalb auch eher skeptische Zuschauer Gefallen an dem Set fanden und die Briten entsprechend abfeierten. Dass diese Auftritt natürlich auch für mich aus fotografischer Sicht der Höhepunkt des Tages sein sollte, versteht sich somit von selbst! Aber urteilt selbst beim Durchklicken durch die Galerie:

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.SERENGETI FESTIVAL 2013 VORBERICHT

// Das „Serengeti Festival“ hat sich vom kleinen Versuch auch in OWL mal ein richtiges Festival zu auf die Beine zu stellen, in den letzten Jahren zu einem Garant unter den deutschen Festivals entwickelt. Als 2006 das erste „Serengeti Festival“ in Schloß Holte Stukenbrock startete, konnten mit „Dog eat Dog“ und den „H-Blockx“ zwar bereits bekannte Gruppen an den Teuto geholt werden; so richtig groß wurde es dann aber erst mit dem Umzug 2011. Während das Festival bis 2010 an einer Fläche hinter dem Hallenbad über die Bühne ging und es leider keinen zeltplatz o.ä. gab (bekannte Gäste bis dahin u.a.: H-Blockx, Dog eat Dog, Juli, The BossHoss, MIA., Tito & Tarantula, Revolverheld, Volbeat, Bloodhound Gang, Donots, Subway to Sally, Flogging Molly, In Extremo, Bad Religion, Kraftclub, Deichkund, Maximo Parrk, Madsen und viele Mehr), musste mehr Raum gefunden werden. Allein schon aufgrund des Namens bot sich natürlich ein Umzug zum „Safari-Park“ förmlich an. Erstmals konnte so ein eigener Zeltplatz zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung der letzten jahre ging steil bergauf. So kamen 2011 noch rund 15.000 Besucher, während 2012 – das erste Jahr nun mit 2 Bühnen und drei Tage Programm -wohl um die 29.000 Musikbegeisterte in Schloß Holte-Stukenbrock feierten. In diesem Jahr versprechen die Veranstalter allerdings noch einmal eins drauf zu setzen. So gibt es neben den drei Tagen Programm nun auch eine sehr attraktive „warm-up“-Party und neben den „normalen“ Hauptacts auch ein Set wo u.a. Fritz Kalkbrenner auflegt. Obwohl ich großer Musikliebhaber und Fan von vielen Bands bin, die bislang dort waren, hat es mich im letzten Jahr zum ersten Mal zum „Heim-Festival“ verschlagen. Die Karten für dieses Jahr sind längst gesichert, denn auch 2013 haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen. Spielen doch alleine schon mit Kettcar, den Broilers und Seeed drei absolute Live-Granaten und drei meiner Lieblingsbands auf! Freut Euch schon auf den Bericht mit hoffentlich vielen Fotos, des wohl bislang größten Serengeti Festivals! Aber noch wichtiger: Greift zu, so lange es noch Karten gibt und feiert mit auf der wohl derzeit größten Party in ganz OWL!
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19. – 21. Juli 2013 in Schloss Holte-Stukenbrock www.serengeti-festival.de

Präsentiert von: Visions, Festivalplaner, MusiX, Eins Live
Veranstalter: Vibra Agency

3 TAGE + 2 BÜHNEN + knapp 50 Live-Acts

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Line-Up 2013:
All Day Long: SEEED, BROILERS, SKUNK ANANSIE, BOSSE, DANKO JONES, SUICIDAL TENDENCIES, SKINDRED, KETTCAR, IRIE RÉVOLTÉS, TRIGGERFINGER, DISCO ENSEMBLE, DIE ORSONS, ITCHY POOPZKID, DOPE D.O.D., ACTION BRONSON, THE BLACK SEEDS, WIRTZ, FUNERAL FOR A FRIEND, BALKAN BEAT BOX, ADEPT, HOFFMAESTRO, MONTREAL, GROSSSTADTGEFLÜSTER, KARAMELO SANTO, ESKIMO CALLBOY, MONSTERS OF LIEDERMACHING, STRIKE ANYWHERE, SOLILLAQUISTS OF SOUND, GASMAC GILMORE, MEGA! MEGA!, TEMPLETON PEK, DIRK SIEDHOFF & FRIENDS

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Artikelbild: Aus dem Pressefundus von www.serengeti-festival.de

 

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