.SERENGETI FESTIVAL 2014

// Es ist nicht unbedingt ein Geheimnis, dass die Vorzeichen für das Serengeti Festival 2014 nicht unbedingt die besten waren. Der ursprünglich geplante Termin wurde im Januar 2014 noch in den August verschoben, was natürlich für allen „schnellen Tiger“, die Ihr Ticket bereits letztes Jahr nach dem Festival kauften ein kleiner Schlag ins Gesicht war. Nun denn: Ich fand’s gut, denn so lief das Festival wenigstens nicht parallel zum WM-Finale, denn diese Konstellation wäre wohl auch schwierig geworden, bei dem Ausgang der WM..! Als der neue Termin (den es laut Veranstalter aufgrund der verbesserten Booking-Situation geben musste) schließlich stand, trudelten auch die ersten Band-Bestätigungen ein. Anders als im letzten Jahr, ließen diese die Vorfreude aber ehrlich gesagt nur in Maßen steigen. Wirklich gefreut habe ich persönlich mich jedenfalls nur über Casper und Flogging Molly. Dass das natürlich immer etwas individuell ist, ist sicher auch klar, aber schade ist schon, dass in diesem Jahr einfach viel weniger Bands dabei waren als 2013 und die eigentlich sehr gute Warm-Up Show am Donnerstag dieses Mal gar nicht stattfand. Aber plötzlich war es auch schon August und dann verabschiedete sich auch noch der Sommer wieder, der vorher dann doch mal über einen etwas längeren Zeitraum vorbeigeschaut hatte. Vorausgesagt waren Regen, Gewitter und Stürmböen. Na herrlich … Zu allem Überfluss machte auch noch der Autoscooter schlapp, weshalb diese Attraktion (hier sollten immerhin auch noch ein paar DJ-Teams auflegen) dann leider komplett ausfallen musste. Ihr seht: Die Vorzeichen waren wahrlich nicht die besten. Aber wie wir Deutschen gerade bei der WM mal wieder vorzüglich bewiesen haben, sind wir immer dann besonders groß. wenn es um’s Meckern und Jammern geht. Und auch wenn das als Ostwestfale manchmal etwas schwer fällt, galt es natürlich, dass für dieses Wochenende abzustellen, sich treiben zu lassen um das genießen zu können, was folgte. Der Freitag begann allerdings mit einem kleinen organisatorischen Desaster. So gab es eine Kasse für Tageskarten, Presse und VIPs und zwei Schlangen für die Bändchen-Ausgabe an denen lediglich 4 Leute arbeiteten. Dementsprechend langsam ging es voran. Hinzu kam noch, dass man teilweise erzählt bekam, mit Tageskarten bräuchte man kein Bändchen und könnte so durchgehen (was ja auch absolut sinnvoll gewesen wäre, aber leider falsch war) und dass man sich mit Fotopass in die normale Schlange am Einlass einreihen sollte, obwohl man gar nicht kontrolliert wurde. Muss man alles nicht verstehen und kennt man sonst in Ostwestfalen eigentlich nur so von unserer Arminia… Unter dem Strich waren wir an diesem Freitag eine Stunde lang damit beschäftigt alles zu regeln, bis wir schließlich auf das Gelände kamen. Das kann es natürlich nicht sein und so etwas habe ich weder hier noch sonst irgendwo bislang so erlebt. Bändchen nur für Wochenend-Besucher, mehr Personal an der Ausgabe und den Kassen und eine klare Struktur und Beschilderung hätten hier auf einfache Weise dazu beitragen können, dass der rundweg vorhandene Unmut der Besucher gar nicht erst auftritt. Ebenso unverständlich ist es für mich, Papierbändchen herauszugeben und die begehrten Stoffbändchen dann für lediglich 1 Euro direkt hinter dem Einlass zu verkaufen, wo dann bereits die nächste Schlange den Durchgang verstopft. Da frage ich mich ganz ehrlich gesagt einfach was so etwas soll. Mit dem einen Euro für das Stoffbändchen dürfte wohl niemand etwas verdienen und der organisatorische Aufwand dahinter ist sicher auch nicht zu vernachlässigen. Also warum nicht einfach jedem Festival-Besucher, der immerhin bis zu 89 Euro für ein Wochenendticket zahlt, ein Stoffbändchen vorab zuschicken? Wahrscheinlich hätte wohl auch niemand etwas dagegen, wenn es dann noch mal ein paar Euro teurer würde.

Um auf meine eigenen Worte zu hören und den Zeigefinger zu erheben, soll es nun aber auch gut sein mit der Kritik. Widmen wir uns dem Wesentlichen und stellen das Positive heraus: Überaus positiv finde ich, dass der Gelände-Aufbau des Veranstaltungsgeländes exakt identisch zu Vorjahr geblieben ist. Diesen habe ich schließlich schon im letzten Jahr lobend erwähnt. Und so bin ich auch 2014 der Meinung, dass dieser viel zur entspannten Atmosphäre des Festivals beiträgt. Das habe ich auf anderen Festivals auch schon ganz anders erlebt. Da war dann zwischen den Bands eher Chaos angesagt. Aber hier passt es einfach und man kann jederzeit völlig problemlos von Hauptbühne zum Klo und weiter zum Zelt laufen ohne Wartezeiten einplanen zu müssen. Außerdem ist alles weitläufig genug, dass man sich einfach mal mit seinem Döner und seinem Bier irgendwo niederlassen und der Musik lauschen kann, während man trotzdem noch Sicht auf die Bühne hat. So soll es sein! Noch besser läuft hier lediglich die zeitliche Abstimmung der Running Order. Auf die Zeiten des Timetables kann man sich hier nämlich absolut verlassen und das ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Nicht unerwähnt bleiben soll weiterhin, dass Vieles am Samstag besser lief. Mit Fotopass musste man sich nicht mehr in die normale Schlange stellen und auch ansonsten wirkte einiges wesentlich reibungsloser. Davor ziehe ich gern meinen Hut, wenn man die Probleme selbst erkennt und umgehend Abhilfe schafft! Respekt!

Die erste Band, die ich am Freitag mitbekam, waren Taking Back Sunday (zu den Fotos!). Aufgrund der organisatorischen Hindernisse am Eingang reichte es aber nur für ein paar Fotos bei einem Song, so dass ich nicht viel von der Musik selbst mitbekam. Ein kleines Überraschungshighlight waren dann East Cameron Folkore (zu den Fotos!) die einen interessanten Mix verschiedener Genres auf die Bühne zauberten und dabei ihre Instrumente gekonnt einsetzten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man von denen auch zukünftig noch etwas in Deutschland hören wird. Es folgte nun mein erstes persönliches Highlight mit Flogging Molly (zu den Fotos!): Auch wenn ich die Band schon lange kenne und schätze, war es mir bislang nicht vergönnt einen Live-Auftritt von ihnen zu begutachten. Umso schöner, dass sich das heute ändern sollte. Während ich mir die vergleichbaren Dropkick Murphys mittlerweile absolut kaputt gehört habe, haben mir Flogging Molly heute richtig Spaß bereitet, der lediglich durch den einsetzenden Regen und einigen eimervollen und sich respektlos benehmenden Jungbesuchern ein wenig erschüttert wurde. Als für Casper die Bühne trocken gewischt wurde (zu den Fotos!) waren die Vollidioten verschwunden (wahrscheinlich bereits ins Koma gefallen) und es brannte großer Jubel auf. Der Bühnenwischer wurde gefeiert und mit „Zugabe, Zugabe“-Rufen sogar zu einem zweiten Auftritt bewegt. Casper (zu den Fotos!) legte bei seinem Heimspiel los wie die Feuerwehr und begeisterte das Publikum bereits mit dem ersten Song. Da ich ihn selbst einmal beim „Fest van Cleef“ im Bielefelder Ringlokschuppen erlebt hatte und ziemlich enttäuscht war, überraschte er mich an diesem Abend absolut positiv. Von dem einstigen Gekrächze (sorry, aber so habe ich es damals empfunden) war nichts mehr zu hören. Stattdessen gab es eine Show vom Allerfeinsten mit tollem Bühnenbild, Feuerwerk und einer gut absgestimmten Setlist, die wohl bei keinem Fan Wünsche offen ließ. Casper gelang es gar seine alten Songs mit den poppigeren Werken der letzten zwei Alben zu vermischen, ohne dass es einen Bruch gab. Ein wahrhaft toller erster Festivaltag, der mit einem grandiosen Konzert zum Abschluss alle Widrigkeiten vergessen ließ.

Am Samstag sollten dann also Biffy Clyro als „Festival-Headliner“ nach Ostwestfalen kommen, welche auch bereits das legendäre Wembley Stadion gefüllt haben. Auch wenn ich mir zwei Alben der Band bereits ein paar Mal angehört und für „ganz nett“ befunden habe, kamen sie bei mir nie über den Status der beiläufigen Radiomusik hinaus. Das widerlegten sie heute dann aber so eindrucksvoll, dass ich seit Samstagabend die CD nicht mehr aus dem Player bekomme, dazu aber später mehr und erst einmal der Reihe nach..: Meinen persönlichen Samstag eröffnetem SDP (zu den Fotos!), von denen ich die letzten Lieder noch aus der Ferne bewundern konnte. In den Fotograben ging es zum ersten Mal an diesem Tag dann zu denm Mighty Oaks (zu den Fotos!). Etwas schade, dass diese geniale Band keinen größeren Auftritt auf der Hauptbühne bekam und sich stattdessem im kleinen und irgendwie düsteren Zelt bemühen musste, mit ihren Live-Qualitäten die Leute mitzureissen. Dass dieses vorzüglich gelang ist wohl keine Überraschung, aber nicht nur aufgrund ihrer Radio-Hits wäre ihnen sicher mehr vergönnt gewesen. Einen fulminanten Auftritt legten dann die Guano Apes (zu den Fotos!) auf’s Parkett bzw. auf die Hauptbühne. Auch gefühlte 15 Jahre nach ihrer großen Zeit, versteht es die Band um Frontfrau Sandra Nasic absolut ihr Publikum zu begeistern. Es ist schon schwierig bei einem Guano Apes-Auftritt nicht mitgerissen zu werden und so herrschte eine sehr gute und ausgelassene Stimmung vor der Bühne. Zwischen Turbostaat (zu den Fotos!) und Egotronic (zu den Fotos!) im Zelt, sollten die Alt-Punker von NOFX (zu den Fotos!) die Bühne rocken. Diese demonstrierten zwar eine Ironisch gemeinte Bocklosigkeit, konnten aber zumindest mich durch ihr abwechlsungsreiches Set (mit vielen Reggea-Elementen) und den lustigsten Ansagen des Wochenendes begeistern. Wie bereits eingangs vorweggenommen, übertrafen Biffy Clyro (zu den Fotos!) dann alle meine persönlichen Erwartungen und rissen mich bereits bei dem genialen Opener „Different People“ absolut mit. Schön zu sehen, wenn eine Band, die so groß gehyped wird, ihre Musik scheinbar wirklich lebt. So werde ich jedenfalls zukünftig nicht mehr gelangweilt in die Gegend starren, wenn sie mal wieder im Radio laufen, sondern mich an diesen genialen Aufritt erinnern. Wer weiß, vielleicht war es ja auch nicht der letzte, den ich von ihnen sehen werde..!?

Während der Sonntag in den vergangenen Jahren mit Deichkind und Seeed die Highlights des Wochenendes brachte, war es für den Hauptact Jan Delay & Disco No.1 heute eher ein Schattendasein. Der am Samstag ausgebliebene Regen kam zurück und irgendwie war heute alles ein wenig trist und grau. Es gab Sturmböen, viele Besucher waren bereits abgereist und die Stimmung sah eher nach „Durchhalten“ aus, als nach großem Spaß. Unter dem Strich also ein riesiger Kontrast zu den sonnigen und warmen Sonntagen der letzten beiden Jahre. Schade, aber dafür konnte natürlich niemand etwas. Ein wenig unglücklich wirkte dann aber das Programm: So befeuerten die Editors (zu den Fotos!) die eh schon depressive Stimmung einiger Besucher noch ein wenig mit ihrem doch etwas melancholischem Sound, der wirklich nicht unbedingt zum mitgehen einlädt, wenn man sich deren Konzert aus der Ferne anschaut. Bei näherer Betrachtung, die ich mir dann gern im Verlauf des Konzertes gönnte, wirkte das – nah an der Bühne – aber schon ganz anders. Ich behaupte jedenfalls bei den Editors die besten Fotos des Wochenendes geschossen zu haben. Dass das natürlich auch an der guten Show, des passenden Lichtes und der Austrahlung des Frontmanns lag, liegt auf der Hand. Denn es war an diesem Wochenende auch selten so einfach gute Fotos zu schießen, da einen die Motive dafür fast ansprangen! Allerdings bleibt wohl die Zusammenstellung Editors und Jan Delay etwas unglücklich, da diese Künstler bei den Fans nicht unbedingt zu vereinen sind und die eine Seite jeweils die andere ignorierte. Bevor das Festival aber seinen musikalischen Abschluss fand, durfte die Augustines (zu den Fotos!) noch einen genialen Auftritt im Zelt hinlegen und mich ein bisschen aus den Socken hauen. Denn für mich waren sie die beste Band des Sonntags! Einfach eine Band mit Live-Qualitäten, die dem Publikum von Anfang an zeigt wo der Hammer hängt. So macht es Spaß! Dann setzte der Regen wieder ein und Jan Delay & Disco No.1 (zu den Fotos!) betraten die Bühne, die laut eigener Aussage einige ihrer Hits absichtlich an den Anfang stellten, um die schlechte Stimmung zu vertreiben und die Leute mitzureissen. Das ist ihnen sicher zum Teil gelungen, aber gerade der sehr unangenehme Sprühregen tat doch seinen Teil dazu bei, dass der Sonntag am Ende etwas fad daher kam und der wohl schlecht besuchteste Tag des ganzen Wochenendes war. Während es in den vergangenen Jahren vor allem Sonntags sehr voll und eng im vorderen Bereich wurde, war es heute kein Problem hier einen guten Platz zu finden und einfach durchzulaufen.

Alles in allem hat das Serengeti Festival 2014 auch in diesem Jahr – trotz einiger Einschränkungen, die zum großen Teil wetterabhängig waren – wieder eine Menge Spaß gemacht. Ich bedanke mich an dieser Stelle gern noch einmal bei der Vibra Agency für das Vertrauen und die Akkreditierung und freue mich schon jetzt auf das große Jubiläum im folgenden Jahr. Ich bin mir sicher, dass es der Wettergott dann wieder besser meint mit der Senne und auch die organisatorischen Probleme in dieser Form nicht noch einmal so auftreten. Ein grandisoes Line-Up zum Jubiläum sollte sich darüber hinaus ja wohl von selbst verstehen, oder..!? 😉

Hier noch einmal alle Fotos in der Übersicht:

Fotogalerie Freitag!

Fotogalerie Samstag!

Fotogalerie Sonntag!

.SERENGETI FESTIVAL 2014 – VORBERICHT

// 2013 lieferten die Veranstalter das spektakülärste und erfolgreichste Sernegeti Festival ever ab! Mit Seeed, Kettcar, Broilers, Skunk Anansie, Bosse und vielen mehr standen hochkarätige Acts auf den drei Bühnen am Safaripark in Schloß Holte-Stukenbrock. In diesen vier Tagen habe ich tausende Fotos geschossen, welche zum Teil meine Galerien und meine vier Wände verschönern. Somit gibt es also genug Gründe sich auf ein ebenso grandioses Festival 2014 zu freuen. In gut zwei Monaten ist es soweit:

sf14-tiger

 

 

 

 

 

15. – 17. August 2014 in Schloss Holte-Stukenbrock www.serengeti-festival.de

Präsentiert von: Visions, Festivalplaner, Eins Live
Veranstalter: Vibra Agency

15. – 17. August 2014 in Schloss Holte-Stukenbrock www.serengeti-festival.de
Präsentiert von: Visions, Festivalplaner, Eins Live
Veranstalter: Vibra Agency

3 Tage mit Freunden.
2 Bühnen mit (inter)nationalen Acts.
1 Safaripark mit wilden Tieren und Achterbahnspaß.
Das ist das Serengeti-Festival: Wild. Live. Furious

Das Serengeti Festival findet 2014 bereits zum 9. Mal in Schloß Holte-Stukenbrock vom 15.-17.08. statt. An drei Tagen tigern wieder tausende Musikfans auf das Festivalgelände direkt am Safaripark Stukenbrock. Auf der Open-Air-Hauptbühne und der Palastzeltbühne werden (inter)nationale Musikacts aus den Genres Pop, Rock, Alternative, HipHop und Electro erwartet. Als deutschlandweit einziges Festival bietet das Serengeti-Festival mehr als nur Live-Musik: Fest eingebunden in das Konzept ist der Safaripark Stukenbrock mit 40 Fahrattraktionen und vielen wilden Tieren. Hier hat man das ganze Wochenende für nur 5 € (statt regulär 26 €/ Tag) Zugang zum Park und der Fahrgeschäfte.

Euch erwarten einige große Überraschungen! Bereits bestätigt sind für die Tagesschicht BIFFY CLYRO, CASPER, JAN DELAY & DISKO NO.1, EDITORS, PAPA ROACH, FLOGGING MOLLY, NOFX, GUANO APES, SDP, TAKING BACK SUNDAY, TURBOSTAAT, ESKIMO CALLBOY, BLACK LIPS, MIGHTY OAKS, AUGUSTINES, CLOUD NOTHINGS, TRUCKFIGHTERS, DEEZ NUTS, CLAIRE, TIM VANTOL & BAND, KMPFSPRT, BRUTALITY WILL PREVAIL, EAST CAMERON FOLKCORE und RAZZ. Zu tanzbarer Stunde lädt die RED BULL-NACHTSCHICHT zum Schwof ins Palastzelt mit u.a. LEXY & K-PAUL LIVE, MOOP MAMA, EGOTRONIC, DRUNKEN MASTERS und DIRK SIEDHOFF & FRIENDS,

Was lange währt…. Bereits früh im letzten Jahr hatte man seitens der Veranstalter den Köder für den internationalen Headliner 2014 ausgelegt und vermeldet nun ein bisschen stolz & sehr glücklich: BIFFY CLYRO (SCO) sind für die neunte Ausgabe der ostwestfälischen Musiksafari bestätigt! Mit der schottischen Band kommt eine der aktuell heißesten Rockbands unserer Zeitrechnung in die Senne. Verstärkt wird dieses Bandpaket um die grossen und grossartigen EDITORS (UK), die Himmelsstürmer MIGHTY OAKS (D), die Elektropunks EGOTRONIC (D) und Folk-Country-Punk TIM VANTOL & BAND (NL).

Mit CASPER (D) kehrt einer der angesagtesten Acts des Jahres und erneuter 1LIVE-Krone Abräumer zu seinen Wurzeln zurück und wird ein unvergleichliches Heimspiel in Ostwestfalen, nahe seinem Heimatort Bielefeld, abliefern. Besonders wird definitiv auch der Auftritt von JAN DELAY (D). Seine außergewöhnlichen Entertainer-Qualitäten hat Herr Delay bereits mit der Top1-Platte »Wir Kinder vom Bahnhof Soul« bewiesen. Eine neue Scheibe names »Hammer & Michel« (VÖ 11.04.14) ist bereits angekündigt und soll ungewohnt rockig um die Ecke kommen. Weiterhin werden die Punk-Veteranen NOFX (USA) die Serengeti-Bühnenbretter zum Wackeln bringen. Fat Mike & Co. haben gerade mit ihrem aktuellen Album »Self-Entitled« bewiesen, dass sie immer noch wissen, wie Handmade-Punk der besten Sorte klingen muss. Seit etlichen Jahren stürmt das kalifornische Punk-Quartett nahezu jede Festivalbühne dieser Erde … und hinterlässt stets eine ausgepowerte, glückliche Besuchermeute. Das wird auf dem Serengeti nicht anders sein! Für einen rockigen Abstecher Richtung Crossover und Alternative sorgen GUANO APES (D). Das Quartett um Rockröhre Sandra Nasic wird mit alten (»Open your eyes«, »Lords of the boards«) und neuen (»Oh what a night«) Hits für Moschpiteskapaden sorgen – garantiert! Außerdem mit am Start ist das Berliner Duo SDP (D) und die Münchner Elektrofraktion CLAIRE (D).

Das Serengeti Festival findet 2014 bereits zum 9. Mal in Schloß Holte-Stukenbrock statt. An drei Tagen strömen insgesamt knapp 30.000 Besucher auf die grüne Festivalfläche direkt neben dem Zoo Safaripark Schloß Holte-Stukenbrock (www.safaripark.de). Auf zwei Bühnen werden spannende Musikacts aus den Genres Pop, Rock, Alternative, HipHop und Electro erwartet. In den vergangenen Jahren spielten schon Größen wie SEEED (D), DEICHKIND (D), MAXIMO PARK (UK), SKUNK ANANSIE (UK), KRAFTKLUB (D), BAD RELIGION (USA), PAPA ROACH (USA), BROILERS (D) und viele mehr auf dem Serengeti Festival. Nach den Konzerten lädt das in 2013 (mit FRITZ KALKBRENNER (D))erstmalig eingeführte ALL NIGHT LONG-Programm im 1LIVE-Zelt Feierwütige zum Abtanzen ein. Aber das Serengeti Festival bietet seinen Besuchern nicht nur tolles Festivalfeeling, sondern auch einmaligen Freizeitparkspaß. Die deutschlandweit einzigartige Kooperation mit dem Zoo Safaripark Stukenbrock gewährt allen Festivalbesuchern während des Wochenendes Eintritt zu Sonderkonditionen in den Park inklusive der Nutzung der Fahrgeschäfte.

Tickets:
Komibiticket inkl. Zelten: 99,00 € (inkl. aller VVK-Geb.)
Kombiticket exkl. Zelten: 89,00 € (inkl. aller VVK-Geb.)

Erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen.

SERENGETI-FESTIVAL-TRAILER:

 

Hier geht es zu meiner „best of Galerie“ des vergangenen Jahres!

 

.SERENGETI FESTIVAL 2013 – NACHBERICHT

// Das Serengeti Festival 2013 ist Geschichte. Die ersten Tickets für 2014 gehen bereits über die Ladentheke und einige Planungen laufen sicher auch schon. Während sich die Veranstalter aber bereits um nächstes Jahr Gedanken machen, bleiben mir noch die vielen tollen Fotos und Erinnerungen von 2013. Unter dem Strich darf man dem Veranstalter ein großes Kompliment machen: Dafür, dass sie es geschafft haben ein extrem attraktives Festival in Ostwestfalen zu etablieren, welches unterschiedliche Genres bedient und zudem auch ganz große Acts wie SEEED zu präsentieren. Einige Nörgeleien alá "früher war alles besser" mag ich dagegen gar nicht (mehr) hören. Das Serengeti ist nun mal kein klassisches Genre-Festival und das war es auch nie. Um das zu wissen, braucht man sich nur die Historie der Line-Ups anzuschauen. Wer ausschließlich "sein" Genre bedient wissen will, findet sicher andernorts bessere Gelegenheiten dazu. Wer hingegen ein bisschen flexibler ist und von guter Musik angesprochen wird, ist hier sicher nach wie vor goldrichtig! Das Veranstaltungsgelände hat im Gegensatz zu 2012 auch noch mal punkten können. Durch die Verlagerung des Zeltplatzes und die Neuasrichtung der Bühne(n) wirkt es nun viel entspannter und offener als im vergangenen Jahr. Außerdem ist der Weg zum Parkpatz (für Tagesparker wie mich) nur noch ein Katzensprung. Auch wenn es immer Dinge gibt, die man kritisieren kann, bleiben für mich fast nur positive Erinnerungen an dieses Juli-Wochenende. Ich freue mich sehr darüber, dass ich die Gelegenheit hatte hier zu fotografieren und wünsche mir, dass im kommenden Jahr zu wiederholen. Soviel zu meinen persönlichen Vorplanungen … jetzt werden erst einmal die besten Bilder ausgewertet, ausbelichtet und an die Wand gehängt. Apropops beste Bilder. Für mich sind das diese hier!

 

.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 4: SONNTAG

// ..und plötzlich war es Sonntag und der letzte Tag des Serengeti Festivals 2013 stand an. Heute sollte also der große Festivalheadliner die Senne beehren. Auserkoren war in diesem Jahr mit Seeed dann eine Band, die wohl derzeit ganz oben dabei ist bei dem heissesten Scheiss der Republik. Mit Bosse und Kettcar standen obendrein zwei „massenkompatible“ Acts im Line-Up, welche ein passendes Rahmenprogramm dafür bildeten, am heutigen Sonntag auch den größten Besucherstrom des Wochenendes an den Safaripark zu ziehen. An dieser Stelle will ich aber auch meinen Hut davor ziehen, dass es den Veranstaltern gelungen ist, ein so tolles Programm auf die Beine zu stellen. Für mich persönlich gehören diese drei Acts ebenfalls zu den Favoriten, weshalb der Sonntag natürlich allein deshalb schon ebenfalls wieder etwas Besonderes darstellte. Aufgrund der enormen Hitze und der Tatsache, dass die vergangenen Tage schon ein bisschen an den Kräften gezerrt hatten, sparten wir uns an diesem Tag dann auch alle anderen Konzerte und standen erst pünktlich zu Kettcar an der Bühne bzw. im Bühnengraben. Die pralle Sonne, die direkt auf die Bühne schien, machte es an diesem Tag nicht nur den Musikern schwer. So ist es schon eine kleine Herausforderung noch gute und interessante Fotos zu schießen, wenn schon die realen Verhältnisse für ein Ungleichgewicht in der Belichtung sorgen und praktisch jedes Gesicht per se überbelichtet ist, sofern man nicht auf die Tiefenwirkung größerer Blenden verzichten möchten. Auch wenn Frontmann Marcus Wiebusch sich eine Sonnenbrille aus dem Publikum leihen musste, blieb die Vorzeigeband des Hamburger „Grand Hotel van Cleef“ aber völlig cool und spielte ein munteres Set, was die Leute zum Tanzen und träumen brachte. Eben das, was man von Kettcar erwartet! Mehr als 45 Minuten waren aber leider nicht drin, weshalb es natürlich bei weitem nicht ausreichte die besten Kettcar-Lieder alle unterzubringen. Dennoch waren schlussendlich alle glücklich, da die großen Klassiker wie „Landungsbrücken raus“ und „Balu“ glücklicherweise integriert und entsprechend abgefeiert wurden. Ein paar Becher Wasser später bestieg bereits Axel Bosse mit seiner Band die Bühne. Hätte ich vom Braunschweiger ebenfalls eher einen ruhigen und relaxten Auftritt erwartet, staunte ich nicht schlecht, als meine Kamera und ich den Burschen plötzlich die die Zuschauermassen und quer über die Bühnenkonstruktion verfolgen mussten. War ich doch schon begeistert vom aktuellen Album „Kraniche“, so war ich heute erst recht begeistert, als ich mit ansehen und fotografieren durfte mit welcher Leidenschaft und Emotion der Niedersachse seine Songs zum Besten gab. Zum Ende des Konzerts war er gar dermaßen durchgeschwitzt, dass man meinen könnte, er hätte zwischenzeitlich eine Fahrt mit der Wildwasserbahn im benachbarten Freizeitpark absolviert. Völlig begeistert warteten wir anschließend also nun auf die großen Berliner und freuten uns direkt als die Bassboxen zitterten. Wie im letzten Jahr Deichkind, brachten auch Seeed ihre komplett eigene Bühnenkonstruktion mit, welche sie hinter einem Vorhang aufbauten. Die stufige Konstruktion im Holzlatten-Design erwies sich auch als angebracht, um wirklich alle Musiker der großen „Seeed-Familie“ auch sehen zu können. Da die meisten Besucher wohl vor allem wegen ihnen hier waren, ging nun auch ordentlich die Party ab und so ziemlich jeder – von der ersten Reihe bis hinten zum Autoscooter – ließ sich von der guten Laune Mischung aus Raggae, Dancehall, Soca, Hip Hip und co. anstecken. Die tiefstehende Abendsonne sorgte für tolles Licht und brachte eine ganz eigene Atmosphäre mit zu diesem Konzert. Da störte es mich dann letztendlich auch nicht, dass die Bühnenbeleuchtung nicht wahrgenommen und die Gesichter natürlich trotzdem noch zu hell waren. Viel mehr störte mich dagegen die Tatsache, dass wir Fotografen nach nur wenigen Sekunden Anwesenheit von der Rolli-Tribüne geschmissen wurden, da es sich hier nun eine Schar Kinder bequem gemacht hatte um besser sehen zu können. Letzteres war ja verständlich, nur frage ich mich, mit welcher Berechtigung wir dann nicht mehr dort sein durften. Nun ja, selbstverständlich konnte diese Nebensächlichkeit das grandiose Wochenende dann auch nicht trüben und so blieben rundum positive Eindrücke hängen, nachdem wir Seeed noch bis in die frühe Nacht gebührend abgefeiert hatten. Ich freu mich schon jetzt auf das nächste Jahr!

zur Galerie!

.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 3: SAMSTAG

// Am Samstag versprach das Line-Up schon im Vorfeld einiges: So sollten am Abend die Broilers die Bühnenbretter in ihrer ersten Headliner-Festivalshow betreten. Bevor ich meine Lieblingsband dann aber aus dem Graben heraus fotografieren durfte, gaben andere Kaliber ihr Stelldichein – und das war nicht von schlechten Eltern: Wir entschieden uns dafür, mit Skindred ein mögliches Highlight auszulassen und erst am Abend pünktlich zu Itchy Poopzkid anzureisen. Die Eislinger kennen viele vor allem von MTV. Hier gewannen Sie einen Band-Contest gegen die Band Madsen und moderierten fortan eine eigene Show auf dem Sender. Das ist mittlerweile allerdings schon 5 Jahre her. Heute sind sie mit ihrem fünften Album „Ports & Chords“ auf Tour und machten dabei auch Halt in der Senne. Die Punkrocker erinnern an üblichen amerikanischen „gute Laune Punk“ wie man ihn oft in amerikanischen Komödien findet, aber auch an die Donots aus dem Münsterland (mit ihnen haben sie ja immerhin auch schon zusammen getourt). Dazu gab es immer wieder Interaktionen mit dem Publikum, was unter dem Strich ein rundes Paket darstellte  und trotz praller Sonne in Bühnenrichtung zu bester Stimmung führte. Im Zelt stellten die Berliner Mega Mega mit ihrem Hipster Rap-Punk bereits den nächsten Act, bevor mit Danko Jones eine klasse Streetrock-Kappelle auf der Hauptbühne aufspielte und ordentlich ablieferte. Im Anschluss stand schließlich Daniel Wirtz als Act im Zelt auf dem Programm. Der ehemalige Frontmann der Band Sub7even kann mittlerweile eine stolze Fangemeinde vorweisen, die sich auch hier deutlich zu erkennen gab und seinem Konzert einen würdigen Rahmen gab. Beor die Headliner den Abend krönen konnten, folgte ein absolutes Highlight des Wochenendes: Irié Révoltes! Auch wenn ihre Texte meist französisch sind, stammen die neun Jungs aus dem Baden-Württembergischen Heidelberg. Mit Ihrer Mischung als Ska, Raggae, Punk, Dancehall und Hip Hop prägen sie einen eigenen Stil, den es in ähnlicher Form wohl nur selten gibt. Warum sie als „Live-Band“ gelten, bewiesen sie an diesem Samstag eindrucksvoll. Weder auf noch vor der Bühne war an Rumstehen und Kopfnicken zu denken. Stattdessen ging es an allen Fronten richtig zur Sache. Während mit T-Shirts gewedelt, gepogt und getanzt wurde, posaunten die sozial und gesellschaftlich engagierten Bandmitglieder Ihre teilweise politischen, kritischen und deutlichen Rhymes in den Senner Abendhimmel. Dass dabei kein Halten angesagt war, war klar. Insofern mussten die Düsseldorfer Punkrocker später am Abend dann einiges abliefern, um diese Show noch zu toppen. Bei dem Werdegang, den diese Band hinter sich hat, bestand daran aber überhaupt kein Zweifel. So ist es schon interessant mitzuerleben wie eine Band aus dem Skinhead-Milieu, die vor 10 Jahren noch keiner im Mainstream kannte, plötzlich eine der besten Livebands der Republik stellt. Daran, dass sie dazu fähig wären, bestand für mich als Fan  der (fast) ersten Stunde, eigentlich kein Zweifel. So war die Livepower der Band bereits bei meinem ersten Livekonzert dieser Band zu spüren. Das war Anno 2005 im Jugendzentrum „Regenbogen“ in Hameln. Damals versammelten sich vielleicht zwischen 50 und 100 Jugendliche, Punks, Skinheads und Sozialarbeiter in dem eigentlich nicht unbedingt für Livekonzerte gedachtem Jugendzentrum. Diese hatten aber genauso viel Spaß an diesem Aprilabend wie die Band selbst. Seit der Veröffentlichung des Albums „Vanitas“ im Jahre 2007 ging es steil bergauf mit der Band. Das einstige Hobby würde für die Bandmitglieder zur Berufung und sie waren alsbald im Mainstream angekommen. Ohne ihre Wurzeln zu vernachlässigen und auf irgendwelche Hypes aufzuspringen verfolgten sie konsequent ihren eigenen Stil, den sie bis heute prägen. Dass mittlerweile eben ein paar mehr Leute zu den Konzerten kommen als früher hat – wie immer – natürlich seine Licht und Schattenseiten. Nach den beiden ausverkauften Konzerten in der Düsseldorfer Philippshalle vergangenen Dezember, stellte dieser Abend nun also ein weiteres Highlight der Bandgeschichte dar: Die erste Broilers-Headlinershow auf einem Festival. Entsprechend motiviert ging ich meine Sache als Fotograf an und wurde mit tollen Motiven und Fotos belohnt, die die grandiose Stimmung dieses wunderbaren Tages vielleicht ein bisschen wiedergeben.

zur Galerie!

.SERENGETI FESTIVAL 2013 – TAG 2: FREITAG

// Zugegeben: Das reguläre Bühnenprogramm nach der Warm-Up Party am vergangenen Tag startete gemächlich ins Wochenende und das Line-Up des Tages konnte nicht auf Anhieb alle überzeugen. So verwunderte es nicht, dass an diesem Freitag nur sehr wenige Tagesgäste den Weg zum Gelände fanden. Die meisten Besucher durften somit wohl die Wochenendzeltgäste gestellt haben. Ich selbst traf beim Set von The Black Seeds auf dem Gelände ein und konnte so noch kurz in den Sound der Neuseeländer hineinhören. In den Bühnengraben ging es folglich an diesem Tag erstmals bei dem US-amerikanischen Rapper Watsky in das Zelt. Anschließend folgte „Gute-Laune-Musik“ der feinsten Sorte mit Karamelo Santo aus Argentinien. Ein heißer Mix aus Ska, Raggae, Punk, Hip Hop und Jazz wurde auf die Mainstage gezaubert, was die anwesenden zu Tanzeinlagen und Hüftschwüngen animierte. Nach einer Dreiviertelstunde Party, kamen nun die Freunde der härteren Gangart auf Ihre Kosten. Im Zelt machten sich Eskimo Callboy bereit die Bretter zu erobern. Eine beachtliche Fangemeinde feierte die aufstrebende Metalcore-Band ordentlich ab. Die „alten Hasen“ von Suicidal Tendencies stimmten derweil bereits ihre Instrumente auf der Hauptbühne. Die Hardcore-Legende aus den USA brachten ihren teils brachialen Sound für eineinhalb Stunden auf die Hauptbühne und ließen die Fangemeinde entsprechen toben! Hauptact des Abends waren aber  Skunk Anansie, welche wohl so ziemlich jeder Musikfreund vor allem wegen Ihres größten Hits „Hedonism“ kennen dürfte. Entgegen der landläufigen Meinung („one-hit-wonder“) konnte die Band mich an diesem Abend mit ihrem Live-Auftritt absolut überzeugen. Die stimmgewaltige Frontfrau „Skin“ fegte über die Bühne, dass es eine Freude war. Ihre Leidenschaft für die Musik und die ihre Texte waren förmlich greifbar, weshalb auch eher skeptische Zuschauer Gefallen an dem Set fanden und die Briten entsprechend abfeierten. Dass diese Auftritt natürlich auch für mich aus fotografischer Sicht der Höhepunkt des Tages sein sollte, versteht sich somit von selbst! Aber urteilt selbst beim Durchklicken durch die Galerie:

zur Galerie!

.SERENGETI FESTIVAL 2013 VORBERICHT

// Das „Serengeti Festival“ hat sich vom kleinen Versuch auch in OWL mal ein richtiges Festival zu auf die Beine zu stellen, in den letzten Jahren zu einem Garant unter den deutschen Festivals entwickelt. Als 2006 das erste „Serengeti Festival“ in Schloß Holte Stukenbrock startete, konnten mit „Dog eat Dog“ und den „H-Blockx“ zwar bereits bekannte Gruppen an den Teuto geholt werden; so richtig groß wurde es dann aber erst mit dem Umzug 2011. Während das Festival bis 2010 an einer Fläche hinter dem Hallenbad über die Bühne ging und es leider keinen zeltplatz o.ä. gab (bekannte Gäste bis dahin u.a.: H-Blockx, Dog eat Dog, Juli, The BossHoss, MIA., Tito & Tarantula, Revolverheld, Volbeat, Bloodhound Gang, Donots, Subway to Sally, Flogging Molly, In Extremo, Bad Religion, Kraftclub, Deichkund, Maximo Parrk, Madsen und viele Mehr), musste mehr Raum gefunden werden. Allein schon aufgrund des Namens bot sich natürlich ein Umzug zum „Safari-Park“ förmlich an. Erstmals konnte so ein eigener Zeltplatz zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklung der letzten jahre ging steil bergauf. So kamen 2011 noch rund 15.000 Besucher, während 2012 – das erste Jahr nun mit 2 Bühnen und drei Tage Programm -wohl um die 29.000 Musikbegeisterte in Schloß Holte-Stukenbrock feierten. In diesem Jahr versprechen die Veranstalter allerdings noch einmal eins drauf zu setzen. So gibt es neben den drei Tagen Programm nun auch eine sehr attraktive „warm-up“-Party und neben den „normalen“ Hauptacts auch ein Set wo u.a. Fritz Kalkbrenner auflegt. Obwohl ich großer Musikliebhaber und Fan von vielen Bands bin, die bislang dort waren, hat es mich im letzten Jahr zum ersten Mal zum „Heim-Festival“ verschlagen. Die Karten für dieses Jahr sind längst gesichert, denn auch 2013 haben sich die Veranstalter nicht lumpen lassen. Spielen doch alleine schon mit Kettcar, den Broilers und Seeed drei absolute Live-Granaten und drei meiner Lieblingsbands auf! Freut Euch schon auf den Bericht mit hoffentlich vielen Fotos, des wohl bislang größten Serengeti Festivals! Aber noch wichtiger: Greift zu, so lange es noch Karten gibt und feiert mit auf der wohl derzeit größten Party in ganz OWL!
________

19. – 21. Juli 2013 in Schloss Holte-Stukenbrock www.serengeti-festival.de

Präsentiert von: Visions, Festivalplaner, MusiX, Eins Live
Veranstalter: Vibra Agency

3 TAGE + 2 BÜHNEN + knapp 50 Live-Acts

_________

Line-Up 2013:
All Day Long: SEEED, BROILERS, SKUNK ANANSIE, BOSSE, DANKO JONES, SUICIDAL TENDENCIES, SKINDRED, KETTCAR, IRIE RÉVOLTÉS, TRIGGERFINGER, DISCO ENSEMBLE, DIE ORSONS, ITCHY POOPZKID, DOPE D.O.D., ACTION BRONSON, THE BLACK SEEDS, WIRTZ, FUNERAL FOR A FRIEND, BALKAN BEAT BOX, ADEPT, HOFFMAESTRO, MONTREAL, GROSSSTADTGEFLÜSTER, KARAMELO SANTO, ESKIMO CALLBOY, MONSTERS OF LIEDERMACHING, STRIKE ANYWHERE, SOLILLAQUISTS OF SOUND, GASMAC GILMORE, MEGA! MEGA!, TEMPLETON PEK, DIRK SIEDHOFF & FRIENDS

_________

Artikelbild: Aus dem Pressefundus von www.serengeti-festival.de

 

.KONTAKT