Es ist Zeit das Buch zu schließen

Seitdem ich mich vor 5 Jahren endgültig dazu entschlossen habe, das Projekt „Arternative Design“ nicht weiter zu professionalisieren und möglicherweise aus dem Nebenberuf einen Hauptberuf zu machen, hat sich der Fokus darauf verändert. Ich habe fortan weniger Zeit in diese Leidenschaft investiert und ich habe auch nicht mehr so wahnsinnig viel dafür getan, dass „Arternative Design“ weiter wächst oder den bis dato erworbenen Status hält. Wenn ich Projekte im Design- und Fotobereich umgesetzt habe, habe ich das dennoch stets mit der nötigen Hingabe getan, die diese verdienen. Spätestens mit dem Beginn der Corona-Pandemie ist dann aber klar geworden, dass es nicht „einfach so“ weiter läuft. Die großen Aufträge wie Hochzeiten oder Firmenaufträge brachen weg und es kam kaum etwas Neues hinzu. Wie auch? Planungssicherheit war nicht mehr gegeben und ist es bis heute nicht. Niemand weiß, ob die geplante Firmenfeier im Frühjahr stattfinden kann und ob und in welchem Rahmen eine Hochzeit im Sommer denn möglich sein wird. Somit habe ich nun – relativ kurz entschlossen – die Entscheidung getroffen, dass das Projekt „Arternative Design“ nach nunmehr 12 Jahren sein Ende finden wird. Ich habe das Nebengewerbe dafür zum 31.12.2021 abgemeldet. Die Webseite wird noch bis Februar erreichbar sein. Anschließend wird auch diese abgeschaltet. Gleiches gilt für „owl-hochzeit.de“.

Die Gründe dafür habe ich ja bereits eingangs erklärt. Grundsätzlich bin ich mit meinem jetzigen Hauptjob sehr zufrieden und ausgelastet und fühle mich angekommen, so dass wenig Zeit und Energie übrig bleibt, die nötig wäre, um diese Projekte am Laufen zu halten. Die finanzielle Situation dieser Tätigkeit ist in den letzten 2 Jahren defizitär verlaufen und der bürokratische Aufwand rechtfertigt ein „weiter so“ einfach zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Dabei war es eigentlich mein Ziel, im vergangenen Herbst und in diesem Winter ordentlich zu werben, um im kommenden Jahr 2022 wieder viele neue Aufträge zu generieren, die neuen Aufschwung bringen. Ohne Planungssicherheit sind die Haupteinnahmequellen allerdings nicht zu generieren, weswegen dieses leider nicht sinnvoll möglich ist. Hinzu kommt ein immer größerer Wettbewerb, der einerseits hochwertige Dienstleistungen inzwischen deutlich unter Preis verkauft und andererseits bereits zufrieden ist, mit Fotos und Grafiken aus dem Smartphone und den Apps. Ihr seht: Es macht also zum jetzigen Zeitpunkt einfach keinen großen Sinn mehr, sich an diese Dinge zu klammern. Daher fällt mir der Abschied auch nicht so schwer, wie man vielleicht meinen könnte.

Dennoch höre ich nicht auf zu fotografieren und werde auch weiterhin grafisch und kreativ tätig sein. Vielleicht haben wir diese Corona-Geschichte ja doch eines Tages überstanden und es packt mich wieder der Drang etwas Neues auf die Beine zu stellen!? Wer weiß das schon..!? Ich schließe jedenfalls nichts aus und Ihr könnt Euch sicher sein, dass Ihr auch in Zukunft meine Spuren irgendwo entdecken werdet.

Viele Grüße, Euer Sascha

P.S.:
Wichtig für Euch: Alle bereits erworbenen, bezahlten und gültigen Gutscheine können natürlich noch eingelöst werden.

.NEUES CORPORATE DESIGN ÜBER’S WOCHENENDE

// Am Wochenende einfach mal den kompletten Auftritt und das eigene Corporate Design über Board werfen und alles neu machen? Kann man machen! So ähnlich ist es nun auch bei Arternative Design passiert. Ganz so, war es dann aber doch nicht. Ein paar Gedanken dazu hatte ich mir bereits seit längerer Zeit gemacht. Aber von vorne:

Mit dem Umzug meines Studios und der vorangegangen Veränderungen in meinem Leben, ändern sich auch Dinge in meiner Arbeit. Der in den letzten Jahren gelebte Fokus auf Fotoworkshops und Fotografie-Dienstleistungen im Studio hat sich deutlich verringert. Mit der neuen Situation eines Homestudios habe ich mir eine hervorragende Situation geschaffen, um kurzfristig und ohne großen Aufwand Produktshootings und People-Shootings (new born, family, Portrait etc.) umzusetzen. Da ich Letzteres nicht mehr offensiv bewerbe sondern nur auf Anfrage umsetze und Studio- und Einsteiger-Fotoworkshops mangels passender Location wegfallen, ergibt sich eine deutlich geringere Priorität in diesem Bereich. Sprich: Mein fotografischer Fokus liegt auf Produkt- und Outdoorshootings, Outdoorworkshops und selbstverständlich Hochzeiten und Konzerte.

Abgesehen vom fotografischen Aspekt ist mir aber das Thema Design in den letzten Jahren ein bisschen zu sehr in den Hintergrund geraten. Dieses möchte ich nun gerne deutlicher in den Vordergrund stellen. U.A. auch mit einem anderen Auftritt, der nicht bereits im Logo suggeriert, dass man bei mir ausschließlich fotografisch unterstützt wird.

So reifte in den letzten Wochen der Gedanke, dass eine optische Veränderung meiner „Marke“ notwendig und sinnvoll ist, um diese Ziele zu erreichen und meinem eigenen Fokus gerecht zu werden. Dabei hat sich nicht nur das Logo sondern auch die Farben und der gesamte optische Auftritt geändert, der sich ab sofort wie folgt darstellt:

 

Das neue Design ist wesentlich ruhiger und grafiklastiger als das bisherige. Durch den Wegfall der „lauten“ Orange-Töne und des weitaus weniger „trashigen“-Stils sowie der Einbeziehung meines Namens wird es der Veränderung auf den oben genannten Ebenen gerecht und passt deutlich besser in das „hier und jetzt“ als das bisherige Design.

Ich hoffe es gefällt Euch und Ihr – treuen Leser und Kunden – werdet Euch schnell an die neuen Farben und Grafiken gewöhnen

Auch wenn ich meinen Kunden und Design-Interessierten Personen um mich herum immer predige wie wichtig ein beständiges und gutes Corporate Design für Ihr Unternehmen ist, habe ich das für mich als freien Grafiker und Fotografen nie so empfunden. Warum?

  1. Arternative Design ist für mich eine professionell betriebene Nebenbeschäftigung, die aus marketingtechnischer Sicht nicht aufgrund der Wiedererkennungswertes der Marke funktioniert und auch zukünftig nicht funktionieren wird. Das Projekt funktioniert mit Bestandskunden, Mundpropaganda und vereinzelter Neukundenakquise, die nach einer bestimmten Dienstleistung suchen.
  2. Es handelt sich hierbei nicht um ein Unternehmen, welches eine bestimmte Marke am Markt darstellt, dessen Rolle es einnehmen und ausfüllen muss. Ein Logo als Wiedererkennungswert ist natürlich wichtig, aber nicht relevant für den Marketingprozess, da es nicht darum geht, eine bestimmte Marke zu stärken oder zu formen. Das ist übrigens auch der Grund, warum die meisten Fotografen-Logos recht austauschbar erscheinen. Wichtig ist hier oft nur der Name, welche im besten Fall einen persönlichen Bezug hat.
  3. Ich habe das Projekt immer als persönliches Ausleben meiner Dienstleistungsangebote empfunden, weshalb ich mir immer selbst auch die Freiheit nehmen wollte, es zu gestalten wie ich es möchte.

Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass dieses Design bereits schon in einigen meiner vorherigen Arbeiten zu finden ist und sich auch schon seit der ersten Idee im Jahr 2016 gut angefühlt hat. Dass ich es so lange mit mir getragen und nun für meine Zwecke aus- und umgearbeitet habe, bestärkt mich für den Veränderungsprozess.

Hier ein paar Bilder von bereits umgesetzten Werken vergangener Tage:

 

 

 

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