.2017 – EIN SCHRITT ZURÜCK UND ZWEI NACH VORNE

// Als ich 2009 mit Arternative Design startete, war mir nicht klar, was daraus einmal werden kann oder soll. Zunächst einmal sollte das Projekt für mich die Möglichkeit sein, meine Kreativität – abseits meines Hauptberufes – auszuleben, mein Portfolio zu erweitern und damit möglichst auch noch etwas Geld zu verdienen. So weit, so gut. Natürlich gab es zudem auch immer den Hintergedanken, mir damit eine zweite Existenz aufzubauen oder gar eines Tages mal komplett davon leben zu können.

Im vergangenen Jahr 2016 entschied ich mich dazu, meinen langjährigen unbefristeten und gut bezahlten Arbeitsvertrag bei meinem ehemaligen Arbeitgeber (ein bekannter Global Player) zu kündigen. Damals wusste ich noch nicht genau, wie es beruflich für mich weitergeht. Ich wusste nur, dass mein Weg dort damals zuende war und etwas Neues kommen musste. Zweifellos eine recht mutige (und mitunter vielleicht auch) unvernünftige Entscheidung. 

Vor ziemlich genau einem Jahr stand ich also vor der Entscheidung, aus meinem Projekt Arternative Design, meine mögliche Selbstständigkeit zu beginnen. Einerseits wäre das sicherlich die Erfüllung eines Traumes gewesen, andererseits war es aber nicht mein Traum! Das ist mir zu Beginn dieses Jahres klar geworden. Selbstständig sein als Fotograf und Designer unterscheidet sich deutlich von der Vorstellung, die die meisten Menschen davon haben. Man ist nicht unbedingt zu einem großen Teil damit beschäftigt, Fotos zu schießen, Designs zu erarbeiten oder Bilder zu bearbeiten. Die meiste Zeit benötigt man zum Akquirieren von Kunden, Netzwerken und werben für sich selbst. Obendrein gibt man mit einer Selbstständigkeit viel von dem auf, was man vorher an dieser Arbeit zu schätzen wusste. In der Realität ist man dann eben nicht mehr „frei“. Das Gegenteil ist der Fall: Man begibt sich in eine Abhängkeit, die oftmals dazu führt, dass eigene Kreativität oder private Interessen auf der Strecke bleiben. Jede Hochzeit mitnehmen, damit man genügend Einnahmen bekommt und dafür seine komplette Freizeit im Sommer opfern? Immer abhängig davon sein, dass die Kunden ihre Rechnungen pünktlich bezahlen? Die eigene Arbeit so gestalten, dass sie mehr den Kunden gefällt als einem selbst? Ständig das Netzwerk erweitern und Veranstaltungen besuchen, die einem die Zeit rauben aber keinen Ertrag bringen? Nein danke!

Das ist alles nicht so mein Ding und das sind nicht die Ziele, die ich mit meiner Arbeit verfolge. Ich möchte frei sein in meiner Arbeit. Mir aussuchen können, welche Projekte ich bearbeite und welche ich vielleicht auch mal sausen lasse. Lieber ein Konzert mehr fotografieren und dafür eine Hochzeitsanfrage absagen, weil ich eben da drauf in diesem Moment mehr Lust habe. Mich auch mal „raus nehmen“, wenn andere Dinge wichtiger sind als Design und Fotografie. Um dann später wieder mit mehr Spaß und Leidenschaft einzusteigen und weiter zu machen. Ja, genau so möchte ich arbeiten! So habe ich in den letzten 8 Jahren mein Projekt gepflegt. Mit dieser Einstellung habe ich viele Leute glücklich gemacht: Privatkunden, Business-Kunden, Hochzeitspaare, Workshopteilnehmer, Models, Geschäftspartner und nicht zuletzt mich selbst und meine Partnerin!

Somit habe ich mich zu Beginn des Jahres 2017 bewusst gegen die Selbstständigkeit entschieden. Stattdessen habe ich einen neuen Hauptjob gefunden, der mich erfüllt und mich fordert. Dieses hatte zur Folge, dass mein Studio in Herford fortan etwas zu kurz kam und ich zuletzt nur noch wegen der Workshops vor Ort sein konnte. Das Jahr 2017 hatte sein Pulver in Sachen Glück aber noch nicht verschossen. So ergab sich durch eine glückliche Fügung die Möglichkeit, unseren privaten Wohnsitz zu verlagern und dort zugleich ein Studio in gleicher Größe einzurichten. Die zweite Jahreshälfte war somit gefüllt mit viel Stress, zwei Umzügen und umfassenden Renovierungsarbeiten. Pünktlich zum Jahresende ist aber nun alles geschafft: Ich bin in meinem neuen Job angekommen, das neue Heim ist eingerichtet und auch das neue Studio hat bereits seine Feuertaufe bestanden. 

Unter dem Strich bleibt eigentlich alles wie es war: Ich werde die meiste Energie in meinen Hauptjob stecken und Arternative Design bleibt mein nebenberufliches Leidenschafts-Projekt, was mir den kreativen Ausgleich, Kontakt zu anderen Kreativen und vielen netten Kunden, Paaren, Workshopteilnehmern und Partnern bietet. Dabei obliegt es auch weiterhin nur mir selbst, zu entschieden, welche Anfragen und Projekte ich annehme und welche nicht. Zudem spare ich viel Zeit und Geld und kann Fotoprojekte für Kunden und mich selbst direkt in meinem Home-Studio in Bielefeld umsetzen. Auf der Strecke bleiben lediglich dabei die Einsteiger- und Studioworkshops, welche ich nicht mehr in großem Stil in meinem Home-Studio durchführen möchte. Einzeltrainings, kleine esklusive Runden und natürlich Outdoor-Workshops sind aber weiterhin möglich und geplant. 

Ich jedenfalls verabschiede das Jahr 2017 als eines der wichtigsten und schönsten in meinem bisherigen Leben und gehe entspannt und glücklich ins neue Jahr 2018. Ich freue mich auf Euch und bin gespannt auf die weitere Entwicklung und die kreativen Herausforderungen, die mir das nächste Jahr bringen wird.  

Hoffentlich war Euer Jahr 2017 ähnlich glücklich und Erkenntnisreich!? Ich wünsche Euch jedenfalls einen guten Rutsch, eine rauschende Party und einen grandiosen Start ins neue Jahr!

Euer Sascha

 

.TSCHÜSS 2016 – HALLO 2017!

// 2016 geht heute zu Ende. Aufgrund der vielen schlechten Nachrichten aus Politik und Weltgeschehen ist das sicherlich keine schlechte Nachricht. Natürlich sind Jahreszahlen immer nur Schall und Rauch, aber auch Symbole. Symbole für Zeiträume in denen etwas passiert. Was und wieviel das in unserem jeweiligen Leben ist, ist natürlich immer abhängig von uns selbst. Wir alle haben in diesem Jahr vorwiegend Horrormeldungen von Terroranschlägen, bedenklichen politischen Entwicklungen und gestorbenen Künstlern (oder sogar Idolen) im Kopf, die uns in den vergangenen 366 Tagen (ja, es war ein Schaltjahr!) begleitet haben. Nichtsdestotrotz wird jeder auch eigene persönliche Erlebenisse mit diesem Symbol 2016 verbinden. Und hier plädiere ich auch ein Stück weit für mehr Egoismus! So bitter es klingt, aber Kriege, Terror, Extremisten und Tod gab es eben schon immer auf der Welt. Es ist auch richtig und wichtig, dass wir diese Nachrichten aufnehmen, verarbeiten und ein Stück weit an uns heran lassen, aber wir dürfen uns dadurch eben auch nicht lenken und verunsichern lassen, zumal wir alle nur eine begrenzte Zeit auf diesem Planeten zur Verfügung haben! Also denkt auch zurück an Eure privaten Erlebnisse und Ereignisse und freut Euch über schöne Momente, Urlaube, Reisen, gute Zeiten mit Partnern, Freunden und der Familie und seid auch stolz auf das was Ihr selbst für Euch erreicht habt.

Mein Jahr 2016  war privat sicherlich mit ähnlichen Höhen und Tiefen versehen wie so ziemlich jedes andere Jahr auch. Wunderschöne Erlebnisse stehen enttäuschenden und frustrierenden Ereignissen gegenüber, welche leider oftmals im Rückblick die Überhand gewinnen. Hier geht es mir ganz bestimmt ähnlich wie den meisten. Das liegt sicher weniger an den Genen der eigenen Wurzeln (Ostwestfale, Deutscher..), als vielmehr an dem täglich auf uns projezierten Hochglanzbild des eigenen Seins. Aufgrund von Werbung, Lifestyle-Tipps und nicht zuletzt auch Nachrichten von Freunden und Bekannten im „Social Media-Universum“, befinden sich die meisten Menschen inzwischen in einem permanenten Selbstoptimierungsprozess und einem dauerhaften Wettbewerb mit sich selbst und den anderen „Mitstreitern“. Dass es dabei oftmals nur um die eigene hochglanz-Darstellung geht und vieles oberflächlich bleibt liegt genauso auf der Hand wie immer schnellere Entwicklungen, die uns selbst überholen oder Gegentrends die zu „unperfektsein“ aufrufen. Am Ende müssen wir alle uns mit der jeweiligen Epoche arrangieren in der wir unsere Lebenszeit verbringen dürfen. Und ich denke, dass es uns (Mitteleuropäer) deutlich schlechter hätte treffen können, zumal viele Entwicklungen – auch wenn sie noch so schnell und ungewohnt sind – auch immer wieder positive Energie mit sich bringen, die neue kreative Projekte fördern. Und damit hätten wir dann auch den Bogen zu Arternative Design geschlagen.

In den vergangenen 12 Monaten habe ich mit Arternative Design die Entwicklung der letzten Jahre bestätigt und sogar einen neuen Umsatzrekord erzielt. Viel wichtiger ist aber, dass ich durch Arternative Design und meine Projekte OWL Hochzeit und OWL Fotoworkshop wieder viele tolle Menschen kennengelernt und viele interessante Projekte und Events umgesetzt habe, die ein wichtiger Teil meiner positiven Erinnerungen an dieses Jahr bleiben werden. Ich durfte spannende Kundenprojekte im Bereich Design & Fotografie umsetzen, habe viele nette Brautpaare kennengelernt, durfte ein kleiner Teil ihres großen Tages sein und hatte viel Spaß mit den Teilnehmern meiner Fotoworkshops. Ganz nebenbei hatte ich genügend Zeit, eigene Projekte umzusetzen, mich selbst in verschiedenen Bereichen weiterzuentwickeln und lange geplante Dinge umzusetzen. Dass dadurch wunderbare Erlebnisse wie viele tolle Konzerte (von denen ich oftmals  für den Terrorverlag berichtete) oder Reisen wie mein Herbstroadtrip als Highlights im Gedächtnis bleiben ist etwas Besonderes, was sicherlich auch nicht als selbstverständlich angesehen werden kann.

Insofern war das Jahr 2016  doch gar nicht so schlecht wie alle immer meinen, oder?

 
Zum Jahresabschluss hier ein kleiner Rückblick in Bildern. Rutscht gut rein ins neue Jahr 2017!

Weser bei Porta Westfalica im Schnee

Winter in Porta Westfalica

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Frohe Ostern 2016

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Nizzas Gassen 2

Engelsbucht von Nizza im Sonnenuntergang

Sonniger Ausblick vom höchsten Punkt in Èze

Leuchttum von Nizza am Abend

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Visitenkarten Pro Regio

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in der Hängematte

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Punta Prima - Menorca sunset

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Halfpipe at sunset

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Oerlinghausen full moon night

Carolinen

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Burg Eltz im Herbst

Blick aus dem Weinfeld zur Reichsburg Cochem HDR

Deutsches Eck bei Nacht

what a view

Mittelrhein I

Loreley Felsen

Skyscrapers in Frankfurt

Frankfurt am Main Skyline

Waldkirch bei Nacht

Allerheiligen Wasserfälle VI

Heidelberg bei Nacht I

Schloss und Alte Brücke bei Nacht in Heidelberg

Alpsee I

Schwäne auf dem Alpsee in Schwangau I

Forggensee im Sonnenuntergang I (HDR)

Märchenschloss Neuschwanstein II

Zugspitze mit Tirolpanorama

Zugspitze von Ehrwald in Tirol

Innsbruck Altstadt

Mozartsteg und Hohensalzburg bei Nacht

foggy morning in bavaria

hallo, wer bist Du denn?

Möwen am Chiemsee I

Olympiapark 2

Olympiastadion 3

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Siegestor 1

Allianz Arena III

Museumsbrücke Nürnberg bei Nacht

Altes Rathaus Bamberg bei Nacht 3

Altes Rathaus Bamberg bei Nacht 1

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Frohe Weihnachten 2016

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