26. Februar 2018 admin

.NEUES CORPORATE DESIGN ÜBER’S WOCHENENDE

// Am Wochenende einfach mal den kompletten Auftritt und das eigene Corporate Design über Board werfen und alles neu machen? Kann man machen! So ähnlich ist es nun auch bei Arternative Design passiert. Ganz so, war es dann aber doch nicht. Ein paar Gedanken dazu hatte ich mir bereits seit längerer Zeit gemacht. Aber von vorne:

Mit dem Umzug meines Studios und der vorangegangen Veränderungen in meinem Leben, ändern sich auch Dinge in meiner Arbeit. Der in den letzten Jahren gelebte Fokus auf Fotoworkshops und Fotografie-Dienstleistungen im Studio hat sich deutlich verringert. Mit der neuen Situation eines Homestudios habe ich mir eine hervorragende Situation geschaffen, um kurzfristig und ohne großen Aufwand Produktshootings und People-Shootings (new born, family, Portrait etc.) umzusetzen. Da ich Letzteres nicht mehr offensiv bewerbe sondern nur auf Anfrage umsetze und Studio- und Einsteiger-Fotoworkshops mangels passender Location wegfallen, ergibt sich eine deutlich geringere Priorität in diesem Bereich. Sprich: Mein fotografischer Fokus liegt auf Produkt- und Outdoorshootings, Outdoorworkshops und selbstverständlich Hochzeiten und Konzerte.

Abgesehen vom fotografischen Aspekt ist mir aber das Thema Design in den letzten Jahren ein bisschen zu sehr in den Hintergrund geraten. Dieses möchte ich nun gerne deutlicher in den Vordergrund stellen. U.A. auch mit einem anderen Auftritt, der nicht bereits im Logo suggeriert, dass man bei mir ausschließlich fotografisch unterstützt wird.

So reifte in den letzten Wochen der Gedanke, dass eine optische Veränderung meiner „Marke“ notwendig und sinnvoll ist, um diese Ziele zu erreichen und meinem eigenen Fokus gerecht zu werden. Dabei hat sich nicht nur das Logo sondern auch die Farben und der gesamte optische Auftritt geändert, der sich ab sofort wie folgt darstellt:

 

Das neue Design ist wesentlich ruhiger und grafiklastiger als das bisherige. Durch den Wegfall der „lauten“ Orange-Töne und des weitaus weniger „trashigen“-Stils sowie der Einbeziehung meines Namens wird es der Veränderung auf den oben genannten Ebenen gerecht und passt deutlich besser in das „hier und jetzt“ als das bisherige Design.

Ich hoffe es gefällt Euch und Ihr – treuen Leser und Kunden – werdet Euch schnell an die neuen Farben und Grafiken gewöhnen

Auch wenn ich meinen Kunden und Design-Interessierten Personen um mich herum immer predige wie wichtig ein beständiges und gutes Corporate Design für Ihr Unternehmen ist, habe ich das für mich als freien Grafiker und Fotografen nie so empfunden. Warum?

  1. Arternative Design ist für mich eine professionell betriebene Nebenbeschäftigung, die aus marketingtechnischer Sicht nicht aufgrund der Wiedererkennungswertes der Marke funktioniert und auch zukünftig nicht funktionieren wird. Das Projekt funktioniert mit Bestandskunden, Mundpropaganda und vereinzelter Neukundenakquise, die nach einer bestimmten Dienstleistung suchen.
  2. Es handelt sich hierbei nicht um ein Unternehmen, welches eine bestimmte Marke am Markt darstellt, dessen Rolle es einnehmen und ausfüllen muss. Ein Logo als Wiedererkennungswert ist natürlich wichtig, aber nicht relevant für den Marketingprozess, da es nicht darum geht, eine bestimmte Marke zu stärken oder zu formen. Das ist übrigens auch der Grund, warum die meisten Fotografen-Logos recht austauschbar erscheinen. Wichtig ist hier oft nur der Name, welche im besten Fall einen persönlichen Bezug hat.
  3. Ich habe das Projekt immer als persönliches Ausleben meiner Dienstleistungsangebote empfunden, weshalb ich mir immer selbst auch die Freiheit nehmen wollte, es zu gestalten wie ich es möchte.

Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass dieses Design bereits schon in einigen meiner vorherigen Arbeiten zu finden ist und sich auch schon seit der ersten Idee im Jahr 2016 gut angefühlt hat. Dass ich es so lange mit mir getragen und nun für meine Zwecke aus- und umgearbeitet habe, bestärkt mich für den Veränderungsprozess.

Hier ein paar Bilder von bereits umgesetzten Werken vergangener Tage:

 

 

 

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