.VON WEIDEN – ADRETT & ELEGANT

Es ist schon etwas Besonderes, mal ein komplettes Konzert durchfotografieren zu dürfen und dabei Zugang zu allen Bereichen zu haben. Wenn die Protagonisten dann noch so abliefern wie an dem Abend und alles in einer kollektiven Gänsehautstimmung endet, dann ist das nur schwer zu toppen!
 
Vielen Dank noch einmal an Von Weiden für das Engagement, um ihr bisher fettestes Konzert fotografisch zu begleiten! Ich habe es sehr genossen!
 
Hier findet Ihr nun die Foto-Galerie von Von Weiden – Adrett & Elegant am 23.März in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld.
 
Viel Spaß beim Durchklicken: https://flic.kr/s/aHsmgWLbkw

.Deutschland Trikots 1990 – 1998

// Neben meiner Leidenschaft für Fotografie und Design, steckt auch die Liebe zum Fußball in mir. Dazu gehört auch eine ausgiebige Trikotsammlung. Vornehmlich mit Jerseys unserer Nationalmannschaft. In den letzten Wochen, konnte ich einige weitere alte Schätzchen ergattern, die mich einen großen Schritt voran gebracht haben, um mein persönlich gestecktes Ziel, bis zur #WM2018 alle Trikots seit 1990 auf der Kleiderstange hängen zu haben, zu erreichen. Grund genug, einen Teil dieser Sammlung auch einmal fotografisch in Szene zu setzen.

 

.STARKE „TYPEN“ IM KUPFERHERZ

// Seit dem das Kupferherz in Herford eröffnet hat, bin ich fasziniert von dem Laden. Weniger die begrenzt innovative Idee, eine hippe „Burger-Schmiede“ ins Leben zu rufen, hat mich dazu gebracht als viel mehr das schicke, durchgestylte und eingenwillige Ambiente, welches in dieser Form in OWL so nicht noch ein zweites Mal zu finden ist. Somit war die Idee, hier ein Fotoshooting zu veranstalten natürlich schnell gefasst. Vor kurzem gelang es mir dann endlich mit dem Besitzer in Kontakt zu treten und diese Idee zu spezifizieren. Termin und Models waren gefunden und so konnten wir uns am Montag, 24.07.2017 fröhlich austoben und eine Menge cooler Bilder schießen.

Bei diesem Shooting kamen mal wieder nur meine beiden Sigma ART Objektive 85mm und 35mm, die in letzter Zeit einfach meine beiden Lieblinge geworden sein. Das liegt zum einen an ihrer grandiosen Auflösung als auch an ihren Möglichkeiten bzgl. Lichtstärke und Freistellung. Habe ich vor einem Jahr noch flexible Zooms bevorzugt, bin ich derzeit auf dem „Trip“ fast ausschließlich auf diese beiden Werkezeuge zu setzen, die dann eben auch einen ganz eigenen Bildlook mitbringen. Aber was gilt im kreativen Bereich schon das Wort von gestern oder heute? Eben! Und daher erlaube ich mir auch immer wieder gern, meine technischen Vorlieben zu variieren und für das Erreichen meiner Ziele und Vorstellungen, unterschiedliche Werkezeuge einzusetzen.

Zurück zum Shooting: Im ersten Step habe ich ein paar Interior-Fotos des neuen Lounge-Bereiches aufgenommen, bevor wir uns danach dort fotografisch austoben konnten. Demnächst folgt ein weiteres Shooting, bei dem es um die Erstellung werblicher Aufnahmen für den Besitzer geht.

Die komplett hinterleuchtete Wand in diesem Raum hat das Ambiente natürlich sehr reizvoll gemacht. Andererseits hat sie auch für fieses Mischlicht gesorgt, was nur sehr schwer schon wirklich bei der Aufnahme zu kontrollieren ist.  Dennoch wollte ich unbedingt auf den Einsatz von Blitzen verzichten. Einerseits weil ich die Stimmung des vorhandenen Ambientes nicht zerstören wollte, aber andererseits auch, weil ich nicht den Aufwand generieren wollte, der das mit sich bringt.

Aber seht Euch am besten die Ergebnisse des Shootings an und beurteilt selbst:

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.VON WEIDEN – PLATTENTAUFE // 03.03.2017 // FORUM BIELEFELD

// Am vergangenen Freitag, den 03.03. war ich als Fotograf für die Plattentaufe der neuen Bielefelder Band „Von Weiden“ engagiert. „Von Weiden“ hörten noch im Februar auf den Bandnamen „Crystal Pasture“, bevor es nun zusammen mit dem dem neuen Album „Ruf der Provinz“ auch einen neuen Bandnamen geben sollte. Ich durfte an diesem Freitag bereits um 15 Uhr vor Ort sein, um die Band und deren Crew bei den Aufbauten, dem Soundcheck und später natürlich beim Konzert selbst zu begleiten. Ein „Access all Areas“ machte es möglich, diesen Tag aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu begleiten und den Bandmitgliedern ganz nahe zu sein – auch als die Nervösität wuchs, bevor es schließlich auf die Bühne ging. Um die 600 Besucher dürften es schließlich gewesen sein, die an diesem Abend das Bielefelder „Forum“ füllten und somit annähernd ausverkauft hatten. Für die Bandmitglieder bedeutete dieses das größte eigene Konzert, was nicht im Rahmen eines Festivals stattfand. Insgesamt kann man ein rundum positives Fazit des Tages ziehen, sowohl für die Band – als auch für mich. Ich könnte mich bei dem austoben, was ich am liebsten mache, während die „Von Weiden“ einen grandiosen Plattentaufe-Abend feiern durften. Als Support waren die „Dieselknechte“ aus Dortmund engagiert. Um Euch durch diesen tollen Abend zu führen, habe ich eine ausführliche Galerie und ein kleines Video erstellt:

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.LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE AM BIELEFELDER OBERSEE

// Da ich in letzter Zeit viel zu selten in der Natur unterwegs war um Fotos zu machen, musste ich diese (endlich mal sommerliche) Woche einfach nutzen, um mal wieder relaxed mit der Kamera einen nahen und bekannten Ort aufzusuchen. Pünktlich bevor die Sonne unterging erreichte ich an diesem Mittwoch also das Viadukt am Bielefelder Obersee und konnte dort nicht nur ein Storchenpaar beobachten (leider fehlte das Tele..) sondern auch einen herrlichen Sonnenuntergang, der diesem wunderschönen Sommertag ein würdiges Ende bereitete. Unterwegs war ich lediglich mit meiner Nikon D810 und dem Tamron 15-30 Weitwinkelobjektiv.

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.STRATMANN – COSTUMIZED CUTLERY TRAYS

// Für die Hüllhorster Firma Stratmann – Besteckeinsätze aus Holz habe ich pünktlich zur Messe in Schweden ein Stop-Motion-Video erstellt. In dem 1,5 minütigen Video stecken einige Fotos, viel Herzblut und einige Stunden Arbeit.

Mehr zu der Firma Stratmann Design findet Ihr hier:
http://www.stratmann-design.de

Musik:
Amazing Plan – Silent Film Dark von Kevin MacLeod ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/…) lizenziert.
Quelle: http://incompetech.com/music/royalty-
Interpret: http://incompetech.com/

 

.MIT DEM GORILLAPOD AN DER CÔTE D´AZUR

// Kurz bevor es Anfang April auf einen relativ spontanen Urlaubstrip an die französische Côte d’Azur ging, überlegte ich mir, dass ich eigentlich keinen Bock darauf hätte, mein großes Manfrotto-Stativ in den Koffer zu stopfen und dann an den wenigen Tagen, die wir vor Ort sein würden, damit herumzulaufen. Aber ohne Stativ nun mal keine vernünftigen Nachtfotos und so entschied ich mich (ebenfalls relativ spontan) dafür mir ein sogenanntes „Gorillapod“ anzuschaffen der Marke „Joby“ anzuschaffen. Nach wenigen Minuten Internetrecherche wurde schnell klar, dass das Modell „Gorillapod Focus“ das richtige für mich, meine Nikon D810 und meine schweren Objektive sein würde. Ich entschied mich für ein Ebay-Angebot der Firma „Technikdirekt“ aus Würzburg. Nicht zwingend des Geldes wegen. Mehr aufgrund der Tatsache, dass die Firma der einzige Anbieter war, den ich fand, der das gute Stück innerhalb einer Woche liefern konnte. Es wechselten knapp 80 Euro den Besitzer. Ich entschied mich gegen den Kauf eines zusätzlichen Kugelkopfes. Schließlich habe ich einen passenden, den ich voraussichtlich eher nicht zeitgleich mit meinem Manfrotto-Carbon-Stativ benötigen werde.. Pünktlich, zwei Tage vor dem Abflug traf das Paket bei mir ein. Ich wunderte mich anfangs doch ziemlich über die kompakten Ausmaße und das „Fliegengewicht“ (640g). Aufgrund des kompakten Packmaßes entschied ich mich für die bevorstehende Reise gegen die Verwendung meines Kugelkopfes. So packte ich lediglich den Gorillapod mit in den Rucksack, welches so kaum Platz und Gewicht weg nahm.

Kaum gelandet, dauerte es nicht lange, bis der kleine Stativersatz seinen ersten Einsatzzweck fand:

Promenade des Anglais am Abend

Es sei erwähnt, dass dieses Foto nicht ganz einfach zu schießen war. Wie Ihr seht, ist unten links im Bild noch die Balkon-Brüstung zu sehen, welche leider nicht perfekt für den Gorillapod Focus war. So musste mit Hilfe eines Tisches und etwas Feingefühl (…was ich ja eigentlich nur selten habe…) ein bisschen experimentiert werden. Dieses sollte im Zusammenhang mit ein wenig Geduld kein Problem darstellen. Zum verhängnis wurde mir allerdings bereits jetzt die Tatsache, keinen Kugeldkopf auf das gute Stück geschraubt zu haben. Wenn das Gorillapod einmal steht, dann steht es auch recht fest und ist nur schwierig wieder neu zu justieren, wenn der erwähnte Kopf fehlt.

Am letzten Abend unseres Aufenthaltes, entschied ich mich dann dazu, dass schöne Wetter zu nutzen und den Sonnenuntergang samt anschließnender blauer Stunde einzufangen. Hier stellte sich der kleine Helfer dann wahrlich als geeigneter Stativersatz heraus:

Nice

Die Engelsbucht im Abendlicht

Engelsbucht von Nizza nach Sonnenuntergang

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Colline du Château

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Hafen von Nizza

Leuchttum von Nizza am Abend

Der kleine „Freund & Helfer“ machte als „Dreibein-Ersatz“ (z.B. auf einer Mauer) eine sehr gute Figur und hielt sowohl an unterschiedlichen Geländern bombenfest, so dass Belichtungszeiten von 30 Sekunden überhaupt kein Problem war. Dabei sei erwähnt, dass meine Nikon D810 dabei mit einem Batteriegriff und dem opulenten TamronSP 15-30mm F/2.8 Di VC USD ausgesgattet war. Hilfreich sind hier ürbigens Geländer mit eckigen Streben, da sich das Gorillapod da wunderbar dran „einhaken“ lässt.

Ich kann daher nur zu dem Fazit kommen, dass das erworbene Modell „Gorillapod Focus“ meine persönlichen Ansprüche und Erwartungen voll erfüllt. Auch wenn der Preis zunächst einmal nicht günstig wirkt, releativiert sich dieser wenn man ihn mit den Anschaffungskosten für anständige Stative vergleicht. Zum Abschluss sei erwähnt, dass dieser kleine Helfer zwar auch ohne weiteres Zubehör (wie einen kugelkopf) funktioniert, meine Erfahrungen mir aber gezeigt haben, dass es sinnvoller ist, nächstes Mal lieber einen drauf zu schrauben.

.BEACHTENSWERTE LANDSCHAFTSFOTOS OHNE GROßEN AUFWAND

// Die Landschaftsfotografie ist oft eines der ersten Felder mit denen sich Amateurfotografen auseinandersetzen. Schöne Landschaften gibt es immer zu finden. Sei es vor der eigenen Haustür oder am Urlaubsort. Die Bilder sind oft schnell im Kasten und manchmal sogar im Vorbeigehen geschossen. Zack, die tolle Landschaft ist im Kasten und kann dann später den Freunden und Bekannten stolz präsentiert werden. Von denen gibt es lobende Worte und Anerkennung für das tolle Auge. Damit ist der Schritt zu Fotowettbewerben und Internetforen nicht weit. Kaum dort hochgeladen, folgen allerdings die ersten kritischen Kommentare: „schiefer Horizont“, „fehlender Vordergrund“, „langweilige Lichtstimmung“ usw. Etwas in der Art hat vermutlich jeder von uns zu Beginn seiner fotografischen Leidenschaft schon einmal erlebt. Dabei ist es oftmals ganz einfach, mehr aus den Motiven herauszuholen. Das wichtigste dabei ist eine entsprechende Vorbereitung.

Dabei ist es besonders hilfreich nicht einfach sofort drauf los zu knipsen, sondern erst einmal „die Lage zu checken“:

– Welches Motiv könnte interessant sein?
– Von wo kann ich das Motiv am besten in Szene setzen?
– Kann ich einen ansprechenden Vordergrund in die Szene einbauen, damit das Motiv mehr Tiefe bekommt?
– Wie fällt das Licht zu welchen Zeiten auf das Motiv?
– Wie wird das Wetter?

Das liest sich natürlich alles zunächst erst einmal sehr kompliziert und aufwendig – schließlich gilt es doch, einiges zu beachten. In der Realität werdet Ihr aber schnell merken, dass Vieles ganz einfach ist und schnell zu einer Selbstverständlichkeit wird. Die meisten von uns fahren immer wieder mit dem Auto eine bestimmte Strecke an der es viel zu entdecken gibt. Schnell finden sich direkt vor der eigenen Haustür interessante Motive die fotografiert werden wollen. Wer – wie ich – als Pendler täglich die gleiche Strecke zurücklegt, wird schnell feststellen zu welchen Zeiten sich welche Motive lohnen. Die Lichtstimmung ist vorauszuahnen und natürlich können wir uns auch informieren wie das Wetter wird. Ein paar Erfahrungswerte dazu und schon hat man den perfekten Zeitpunkt ausgewählt, um sein Wunschmotiv zu fotografieren. Eine entsprechende Position hat man vielleicht schon vorher im Kopf. Genau so war es bei den folgenden Bildern, welche ich im zurückliegenden Januar in einem Zeitraum von lediglich 23 Minuten gemacht habe. Die Fotos habe ich von einer Brücke geschossen, über welche ich jeden Tag zwei mal fahre. Wann die Sonne auf- und untergeht konnte ich in den Tagen zuvor sehr gut beobachten. Das schöne Winterwetter hielt zwar nur ein paar Tage an, aber es passte alles perfekt in meinen Zeitplan. Der Aufwand für diese Fotos war also alles andere als groß.

 

Kaiser Wilhelm Denkmal im Winter

 
Weser bei Porta Westfalica im Schnee

 
Winter in Porta Westfalica

Natürlich ist es klar, dass man solche Bilder nicht jeden Tag machen kann. Manchmal ist der Himmel grau und es regnet Tage lang, ohne dass man die Sonne auch nur erahnen könnte. Manchmal passen die Zeiten der besonderen Lichtstimmung auch einfach nicht in den persönlichen Tagesablauf. Das lässt sich nicht immer zu 100% planen und es kommt schon mal vor, dass einen tolle Motive aufgrund von schlechtem Wetter oder zu wenig Zeit, einfach durch die Lappen gehen. Wer allerdings etwas aufmerksam ist und für bestimmte Situationen und Lichtstimmungen ein Gefühl entwickelt, der wird mit etwas Planung und Geduld auch deutlich bessere Fotos machen. Das funktioniert natürlich nicht nur vor der eigenen Haustür und auf bekannten Wegen, sondern überall anders auch. So habe ich mir beispielsweise im Urlaub angewöhnt, die Kamera am ersten Tag erst einmal im Hotel zu lassen und meine Umgebung zu beobachten. Was gibt es zu entdecken? Welche Motive lohnen sich wirklich und wann ist die beste Zeit dafür? Natürlich muss auch immer ein bisschen Glück dabei sein. Sprich: Das Wetter muss passen und man muss die Zeit haben zu genau den geplanten Zeiten an die Orte zu gelangen. Das funktioniert aber ganz gut mit einer ausführlichen Internet-Recherche im Vorfeld oder noch einfacher, wenn man mehrere Tage an einem Ort ist und mit entsprechender Mobilität gesegnet.

Die folgenden Bilder sind im Sommer 2014 während eines Italien-Urlaubes am Gardasee entstanden und wurden nach der eben beschriebenen Vorgehensweise bereits im Vorfeld von mir geplant:

20140819-26_Italien-159 // explored 1st September 2014

Sonnenuntergang vom Rocca di Manerba

Es bleibt mir zu schreiben: Seid aufmerksam, entwickelt ein Gefühl für Motive und besondere Stimmungen und nutzt Eure Erfahrungen und das Internet, um Eure Fotos vorab zu planen und bessere Ergebnisse zu erzielen! Viel Spaß dabei!

.HAMBURG – FROM DUSK TILL DAWN // KALENDER 2016

// Die schöne Hansestadt an der Elbe im Sonnenuntergang, bei Nacht und kurz nach Sonnenaufgang auf 12 Kalenderblättern im extragroßen Format 500x350mm.

Mit dabei sind die bekanntesten und beliebtesten Motive der Stadt: Das Chilehaus, die Landungsbrücken, der Hamburger Dom, das Fleetschlößchen in der Speicherstadt, die Speicherstadt, das Wasserschloss in der Speicherstadt, die Kräne im Hafen, die Köhlbrandbrücke im Sonnenaufgang und die Elbphilharmonie.

Hier geht es zur Bestellung:

Der querformatige Kalender ist hochwertig auf seidenmattem 200g/m² Papier gedruckt und mit einem transparentem Deckblatt versehen. Er wird eingeschweißt geliefert.

Alle Kalenderblätter in der Übersicht:

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // TITEL

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // JANUAR

kalender2016_3kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // FEBRUARkalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // MÄRZ

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // APRILkalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // MAI

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // JUNIkalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // JULI

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // AUGUSTkalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // SEPTEMBER

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // OKTOBERkalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // NOVEMBER

kalender2016_HAMBURG 2016 - FROM DUSK TILL DAWN - KALENDER // DEZEMBER

.OSTSEE TRIP KIEL-OSLO-LÜBECK

// Urlaub muss auch mal sein. So ging es diesen Sommer mit der Fähre von Color Line nach ‪‎Oslo‬.

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Zum entspannen fanden wir uns schließlich am Timmendorfer Strand wieder und besuchten auf dem Heimweg noch die Hansestadt Lübeck mit der bekannten Altstadt und dem Holstentor. Wer Lust auf ein paar Eindrücke dieser Reise hat, kann sich gern mal durch dieses Album klicken ..

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ALLE FOTOS DER TOUR HIER IN DER GALERIE!

.SHOOTING MIT RAUCH, EISENBAHN UND EINEM STEPPENWOLF…

// Als ich das Model Steppenwolf bei Facebook entdeckt hatte, war für mich klar, dass ich mit ihr ein Fotoshooting machen musste. Wir kamen relativ schnell darauf ein paar Rauchfackeln einzusetzen und wollten zudem eine außergewöhnliche Location für unser Shooting nutzen. Hier fanden wir schließlich den Dampf-Kleinbahn Mühlenstroh e.V., welcher in Gütersloh eine eigene Schmalspur-Gleisanlage betreibt und dort alte Lokomotiven und Züge wunderbar restauriert und mit viel Herzblut und Liebe zum Detail dort eine eigene kleine Welt aufgebaut hat. Ein Paradies für Fotografen, welches es auf jeden Fall ein weiteres Mal zu erkunden lohnt!

So kam es auch, dass der Rauch schon beinahe in den Hintergrund rückte und die Fülle an unterschiedlichen Motiven einfach dazu führte, dass wir kaum aufhören konnten zu fotografieren und deshalb die spätere Auswahl auch so schwer fiel bei so vielen tollen Bildern!

Vielen Dank noch einmalan alle Beteiligten. Eine Wiederholung (sowohl mit dem Model als auch der Location) ist auf jeden Fall fest eingeplant!

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.BLUMENKRANZ IM HAAR

// Am vergangenen Freitag haben wir ein aufwendiges florales Portraitshooting mit Model J’adore und Visagistin Magdalena, Das kleine Beauty – Atelier zelebriert. Hier ein paar making of’s:

Nach ca. 3 Stunden Schminken, umziehen und Vorbereitung kam dann mein fotografisches Part. Nach weniger als einem Drittel der Vorbereitungszeit waren die Bilder im Kasten. Am Rechner folgten dann noch ein paar Stunden RAW-Entwicklung und Photoshop-Bearbeitung, bis diese schließlich wie folgt aussahen:

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.PIN-UP SHOOTING

// Derzeit arbeite ich sehr viel daran mein Portfolio mit neuen Studioshootings aufzufüllen, die das „gewisse Etwas“ haben. Also mehr als das was man aus dem Studio im allgemeinen so kennt. Dabei kommt auch verstärkt die digitale Bildbearbeitung mit Photoshop zum Einsatz. Ich liebe die Arbeit mit der Software und ich freue mich jedes Mal nach dem Shooting darauf die Bilder am PC zu sichten und zu bearbeiten. Schwierig ist es manchmal mit der Auswahl und der Entscheidung eines duchgehenden Stils. So probiere ich gern unterschiedliche Sachen aus. Wie auch hier: Das Shooting mit Jennie fand in der letzten Woche statt. Das hier sind nun die Ergebnisse nach ausgiebiger Sichtung und Nachbearbeitung:

 

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.STRATMANN: FOTOS ON LOCATION

// Die Firma Stratmann Design aus Hüllhorst hat sich darauf spezialisiert individuelle Besteckeinsätze aus Holz herzustellen. Die passgenauen Schubladeneinsätze, die mit viel Liebe zum Detail gefertigt werden werten jede Küche auf und bringen Ordnung in den Haushalt. Mehr zu der Firma gibt es hier: www.stratmann-design.de

Meine Aufgabe war es die Produkte „on Location“ in einer schönen, großen Küche in Szene zu setzen und im gleichen zug auch Imagefotos für die Website und den neuen Katalog zu erstellen. Als Dramaturgie des Shootings diente ein Bruschetta-Rezept als „Drehbuch“. Die italienische Spezialität wurde im Rahmen des Shootings zubereitet, so dass wir nicht nur athentische Bilder, sondern auch einen leckeren Abschluss des Abends hatten.

 

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.Steampunk-Portrait mit Ina

// Bei der Suche nach interessanten TFP-Shootings im Studio stieß ich auf die Ina. Ina ist in der Gothic-Szene beheimatet und ist darüber hinaus ein großer Fan des Steampunk. Ihre Kleidung näht sie ausschließlich selbst und auch bei den Accessoires legt sie selbst Hand an. Dafür alleine zolle ich ihr großen Respekt wenn ich sehe mit welcher Leidenschaft sie diesem Lebensstil nachgeht und wieviel Herzblut sie in Ihre Outfits steckt. Wir hatten einen tollen Nachmittag und haben ein paar schicke Bilder gemacht. Der Fokus lag dabei einzig und allen auf dem Model und der Kleidung. Daher haben wir bewusst einen schwarzen, minimalistischen Hintergrund gewählt:

 

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.POSTKARTENSERIE „HAMBURG HAFENSTADT“

// Ich werde immer wieder gefragt „kann man Deine Bilder auch kaufen“? Da sich gerade die Städte und Landschaftsaufnahmen oft großer Beliebtheit erfreuen, habe ich mir neben meinen bekannten Kalendern nun ein paar Möglichkeiten einfallen lassen, um das zu ermöglichen.

Los geht’s mit einer Postkartenserie mit Fotografien aus #Hamburg. In diesem Set finden sich 6 Postkarten mit bekannten Hotspots wie den Landungsbrücken Hamburg, dem WASSERSCHLOSS Speicherstadt, dem Hamburger Hafen dem Hamburger DOM und der Hauptkirche St. Michaelis bzw. #Michel oder Hamburger Michel.

Die Postkarten sind auf schwerem Papier mit einer tollen Haptik und glänzender Oberfläche gedruckt.

Wenn Ihr Hamburg und die Motive ebenso mögt, wie ich, freue ich mich über Eure Bestellungen. Ein Set könnt Ihr für 8 Euros + Porto direkt bei mir oder in meinem #DaWanda-Shop ordern:

 

.KALENDER 2015

// Auch für das Jahr 2015 habe ich mich wieder dafür entschieden, einen Kalender mit Motiven aus unserem schönen Ostwestfalen zu erstellen. Da immer noch viel zu wenig Menschen wissen, wie schön es hier ist, muss die Message weiter verbreitet werden. Genügend Motive haben sich jedenfalls in den letzten Jahren gefunden.

Der Kalender ist gefüllt mit schönen Landschaftsaufnahmen aus dem kompletten Bereich Ostwestfalen-Lippe. Mit dabei sind auch die Wahrzeichen der Region: Das Hermannsdenkmal, die Externsteine und die Bielefelder Sparrenburg.

Der Kalender kann für 25,00€/Stück + Versandkosten in meinem DaWanda-Shop bestellt werden!

.DER FLUCH DER FOREN-KULTUR

// Internetforen an sich sind auch im Zeitalter der sozialen Netzwerke und der Kommentarfunktionen unter allen möglichen Artikeln, prinzipiell eine schöne Sache. Man kann Meinungen mit Gleichgesinnten austauschen, sich ausgiebig informieren und sich wertvolle Tipps und Anregungen holen, die einem selbst helfen. Das funktioniert auch oft ganz prima – leider allerdings nur mit einem kleinen Teil dieser Communities. Der Rest scheint diese Plattformen dafür zu nutzen, sein eigenes Fachwissen bei sich jeder bietenden Gelegenheit heraushängen zu lassen und andere systematisch nieder zu machen, sofern sie es wagen einer anderen Meinung zu sein. Gefühlt wird der Anteil dieser Spezies in sämtlichen Foren immer größer und überträgt sich zudem auch mittlerweile auf die Kommentarfunktionen bei den sozialen Netzwerken und den Zeitungsplattformen. Dabei ist es völlig egal, ob man sich über einen möglichen neuen Fernseher, ein Auto oder eine Kamera informieren möchte. Noch schlimmer wird es lediglich, wenn es um Fußball geht, aber das ist ein anderes Thema und würde an dieser Stelle zu weit führen. Auffallend angenehmer läuft es hingegen da ab, wo die Schreiberlinge größtenteils weiblich sind (zum Beispiel – ganz banal – bei www.chefkoch.de). Um auf den Kern – der Fotografie – zurückzukommen: Die einschlägigen Fotografie-Foren sind zu einem großen Anteil sehr technikorientiert und werden dadurch bereits automatisch vorwiegend vom männlichen Geschlecht frequentiert. Bliebe also die Vermutung, dass einige Männer solche Foren dazu nutzen, die berühmten Rangkämpfe auszutragen um am Ende der Sieger beim „Größer, besser, länger-Wettbewerb“ zu sein. So jedenfalls meine ganz simple Erklärung dafür, warum es in solchen Foren manchmal so abläuft, wie es eben abläuft.

Aus den zu Beginn erläuterten Vorzügen, bin ich schon seit dem frühesten Internetzeitalter ein Freund von klassischen Diskussionsforen. Also ist es nur logisch, dass ich dieses Medium auch für mein (mittlerweile liebstes) Hobby gerne nutzen möchte. Außerdem möchte man ja als Fotograf seine Bilder auch einer gewissen Öffentlichkeit präsentieren und fachliches Feedback erhalten, um sich zu verbessern..

Für mich wird es allerdings bereits an dem Punkt etwas widersinnig, wenn Links zu meinen Online-Auftritten (sei es meine Homepage, sei es mein Blog oder auch „nur“ mein FlickR-Account..) verboten werden, weil sie kommerzielle Inhalte enthalten. Da frage ich mich 1. Warum diese kommerziellen Inhalte hier überhaupt verboten sind, wenn ein nicht unerheblicher Anteil an Forenmitgliedern auch kommerziell unterwegs ist, um das teure Equipment überhaupt bezahlen zu können und 2. Was mir diese „kommerzielle Bewerbung“ meiner Dienstleistungen denn überhaupt in diesen Foren nützen sollte. In einer Gemeinschaft aus anspruchsvollen Hobby- und Profifotografen, werde ich wohl kaum Kunden finden, die sich von mir (gegen Geld) fotografieren lassen wollen. Und selbst wenn – wem schadet es denn?

Sei es drum. Es ist zwar mitunter ärgerlich, nicht auf seinen Blog oder seinen Internetauftritt verweisen zu können, weil „das nun mal die Regeln sind“, aber damit kann man notfalls leben. Viel weniger leben kann ich hingegen, mit Zensur, Meinungsmache und den „ Hyänen“, die oftmals über einen herfallen, wenn man versucht etwas zu verteidigen, was nicht den Gewohnheiten des dort existierenden Mainstreams entspricht. Man kann oft gar nicht so schnell gucken, wie einem die Worte im Mund herum gedreht werden. Hier geht es meistens nicht mehr um Inhalte und Fakten, sondern schlichtweg um Ansichten, die dann meist so herausgestellt werden als wären es Fakten. Bei technisch-orientierten Fragen wird oft alles diskutiert, außer die ursprüngliche Fragestellung. Fragt man nach einem guten Objektiv für einen x-beliebigem Anwendungszweck mit einem festgelegtem Budget, bekommt man ein paar sinnvolle Empfehlungen, bevor von anderen Usern dann wieder haarklein durchdiskutiert wird, warum gerade diese Empfehlung doch eigentlich total daneben ist. Schließlich landet die Diskussion oftmals bei einem ganz anderen Thema und der Fragesteller hat sich längst zurückgezogen, weil er damit völlig überfordert ist. Kommen dann noch Zensur und Willkür seitens der Moderatoren dazu, ist es sicherlich an der Zeit zu hinterfragen, ob es noch Sinn macht, seine wertvolle Zeit mit dem virtuellen Aufenthalt an solchen Orten zu verbringen.

Unter dem Strich bin ich inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem sich dort vieles im Kreis dreht und der Aufenthalt auf solchen Plattformen eher zu einem Ärgernis wird, denn zu einer Bereicherung. Daher ist es sicher sinnvoll, sich davon zukünftig (zumindest als aktiver Nutzer) fernzuhalten und stattdessen mehr eigene Erfahrungen zu sammeln.

Wer sich stattdessen über einzelne Pixel und Labormesswerte ergötzen möchte, findet an diesen Stellen sicher eine gute Plattform.

Glücklicherweise gibt es aber auch noch andere Beispiele, wo man in einer wesentlich angenehmeren Atmosphäre miteinander umgeht und Bilder diskutieren kann. Ich persönlich habe bei FlickR folgende Gruppe gefunden, an der ich mich immer wieder gerne und regelmäßig aktiv beteilige: https://www.flickr.com/groups/deutschsprachige-bewertungsgruppe/

Um die Brücke zu schlagen und noch mal eine Lanze für die Frauenwelt zu brechen: Auch hier ist auffällig, dass kein geringer Anteil der aktiven Nutzer dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen ist und (vielleicht auch dadurch) respektvoller und differenzierter geurteilt wird als es oftmals in den von mir abgestraften Foren der Fall ist.

 

.ITALIA – AUGUST 2014 // LAGO DI GARDA, VERONA, VENEZIA, BERGAMO

// Diesen Sommer stand ein Besuch des italienischen Alpenvorlandes auf dem Programm. Während wir uns „Hauptquartier“ am idyllischen Lago di Garda in Manerba del Garda aufschlugen, boten sich viele Ausflugsziele in der Umgebung an. Der Norden (bzw. Nordosten) Italiens hat unheimlich viel zu bieten. Und das ist natürlich nicht alles in einer Woche zu schaffen, zu mal es bei unserer Reise auch um Erholung und Urlaub ging 😉 Wir statteten Venezia, Bergamo, Verona, sowie den Gardasee-Orten Sirminione, Saló und Gardone Riviera einen Besuch ab und kehrten mir unzähligen Eindrücken und Fotos wieder heim.

ALLE FOTOS FINDET IHR HIER

 

 

 

 

 

 

.SERENGETI FESTIVAL 2014

// Es ist nicht unbedingt ein Geheimnis, dass die Vorzeichen für das Serengeti Festival 2014 nicht unbedingt die besten waren. Der ursprünglich geplante Termin wurde im Januar 2014 noch in den August verschoben, was natürlich für allen „schnellen Tiger“, die Ihr Ticket bereits letztes Jahr nach dem Festival kauften ein kleiner Schlag ins Gesicht war. Nun denn: Ich fand’s gut, denn so lief das Festival wenigstens nicht parallel zum WM-Finale, denn diese Konstellation wäre wohl auch schwierig geworden, bei dem Ausgang der WM..! Als der neue Termin (den es laut Veranstalter aufgrund der verbesserten Booking-Situation geben musste) schließlich stand, trudelten auch die ersten Band-Bestätigungen ein. Anders als im letzten Jahr, ließen diese die Vorfreude aber ehrlich gesagt nur in Maßen steigen. Wirklich gefreut habe ich persönlich mich jedenfalls nur über Casper und Flogging Molly. Dass das natürlich immer etwas individuell ist, ist sicher auch klar, aber schade ist schon, dass in diesem Jahr einfach viel weniger Bands dabei waren als 2013 und die eigentlich sehr gute Warm-Up Show am Donnerstag dieses Mal gar nicht stattfand. Aber plötzlich war es auch schon August und dann verabschiedete sich auch noch der Sommer wieder, der vorher dann doch mal über einen etwas längeren Zeitraum vorbeigeschaut hatte. Vorausgesagt waren Regen, Gewitter und Stürmböen. Na herrlich … Zu allem Überfluss machte auch noch der Autoscooter schlapp, weshalb diese Attraktion (hier sollten immerhin auch noch ein paar DJ-Teams auflegen) dann leider komplett ausfallen musste. Ihr seht: Die Vorzeichen waren wahrlich nicht die besten. Aber wie wir Deutschen gerade bei der WM mal wieder vorzüglich bewiesen haben, sind wir immer dann besonders groß. wenn es um’s Meckern und Jammern geht. Und auch wenn das als Ostwestfale manchmal etwas schwer fällt, galt es natürlich, dass für dieses Wochenende abzustellen, sich treiben zu lassen um das genießen zu können, was folgte. Der Freitag begann allerdings mit einem kleinen organisatorischen Desaster. So gab es eine Kasse für Tageskarten, Presse und VIPs und zwei Schlangen für die Bändchen-Ausgabe an denen lediglich 4 Leute arbeiteten. Dementsprechend langsam ging es voran. Hinzu kam noch, dass man teilweise erzählt bekam, mit Tageskarten bräuchte man kein Bändchen und könnte so durchgehen (was ja auch absolut sinnvoll gewesen wäre, aber leider falsch war) und dass man sich mit Fotopass in die normale Schlange am Einlass einreihen sollte, obwohl man gar nicht kontrolliert wurde. Muss man alles nicht verstehen und kennt man sonst in Ostwestfalen eigentlich nur so von unserer Arminia… Unter dem Strich waren wir an diesem Freitag eine Stunde lang damit beschäftigt alles zu regeln, bis wir schließlich auf das Gelände kamen. Das kann es natürlich nicht sein und so etwas habe ich weder hier noch sonst irgendwo bislang so erlebt. Bändchen nur für Wochenend-Besucher, mehr Personal an der Ausgabe und den Kassen und eine klare Struktur und Beschilderung hätten hier auf einfache Weise dazu beitragen können, dass der rundweg vorhandene Unmut der Besucher gar nicht erst auftritt. Ebenso unverständlich ist es für mich, Papierbändchen herauszugeben und die begehrten Stoffbändchen dann für lediglich 1 Euro direkt hinter dem Einlass zu verkaufen, wo dann bereits die nächste Schlange den Durchgang verstopft. Da frage ich mich ganz ehrlich gesagt einfach was so etwas soll. Mit dem einen Euro für das Stoffbändchen dürfte wohl niemand etwas verdienen und der organisatorische Aufwand dahinter ist sicher auch nicht zu vernachlässigen. Also warum nicht einfach jedem Festival-Besucher, der immerhin bis zu 89 Euro für ein Wochenendticket zahlt, ein Stoffbändchen vorab zuschicken? Wahrscheinlich hätte wohl auch niemand etwas dagegen, wenn es dann noch mal ein paar Euro teurer würde.

Um auf meine eigenen Worte zu hören und den Zeigefinger zu erheben, soll es nun aber auch gut sein mit der Kritik. Widmen wir uns dem Wesentlichen und stellen das Positive heraus: Überaus positiv finde ich, dass der Gelände-Aufbau des Veranstaltungsgeländes exakt identisch zu Vorjahr geblieben ist. Diesen habe ich schließlich schon im letzten Jahr lobend erwähnt. Und so bin ich auch 2014 der Meinung, dass dieser viel zur entspannten Atmosphäre des Festivals beiträgt. Das habe ich auf anderen Festivals auch schon ganz anders erlebt. Da war dann zwischen den Bands eher Chaos angesagt. Aber hier passt es einfach und man kann jederzeit völlig problemlos von Hauptbühne zum Klo und weiter zum Zelt laufen ohne Wartezeiten einplanen zu müssen. Außerdem ist alles weitläufig genug, dass man sich einfach mal mit seinem Döner und seinem Bier irgendwo niederlassen und der Musik lauschen kann, während man trotzdem noch Sicht auf die Bühne hat. So soll es sein! Noch besser läuft hier lediglich die zeitliche Abstimmung der Running Order. Auf die Zeiten des Timetables kann man sich hier nämlich absolut verlassen und das ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Nicht unerwähnt bleiben soll weiterhin, dass Vieles am Samstag besser lief. Mit Fotopass musste man sich nicht mehr in die normale Schlange stellen und auch ansonsten wirkte einiges wesentlich reibungsloser. Davor ziehe ich gern meinen Hut, wenn man die Probleme selbst erkennt und umgehend Abhilfe schafft! Respekt!

Die erste Band, die ich am Freitag mitbekam, waren Taking Back Sunday (zu den Fotos!). Aufgrund der organisatorischen Hindernisse am Eingang reichte es aber nur für ein paar Fotos bei einem Song, so dass ich nicht viel von der Musik selbst mitbekam. Ein kleines Überraschungshighlight waren dann East Cameron Folkore (zu den Fotos!) die einen interessanten Mix verschiedener Genres auf die Bühne zauberten und dabei ihre Instrumente gekonnt einsetzten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man von denen auch zukünftig noch etwas in Deutschland hören wird. Es folgte nun mein erstes persönliches Highlight mit Flogging Molly (zu den Fotos!): Auch wenn ich die Band schon lange kenne und schätze, war es mir bislang nicht vergönnt einen Live-Auftritt von ihnen zu begutachten. Umso schöner, dass sich das heute ändern sollte. Während ich mir die vergleichbaren Dropkick Murphys mittlerweile absolut kaputt gehört habe, haben mir Flogging Molly heute richtig Spaß bereitet, der lediglich durch den einsetzenden Regen und einigen eimervollen und sich respektlos benehmenden Jungbesuchern ein wenig erschüttert wurde. Als für Casper die Bühne trocken gewischt wurde (zu den Fotos!) waren die Vollidioten verschwunden (wahrscheinlich bereits ins Koma gefallen) und es brannte großer Jubel auf. Der Bühnenwischer wurde gefeiert und mit „Zugabe, Zugabe“-Rufen sogar zu einem zweiten Auftritt bewegt. Casper (zu den Fotos!) legte bei seinem Heimspiel los wie die Feuerwehr und begeisterte das Publikum bereits mit dem ersten Song. Da ich ihn selbst einmal beim „Fest van Cleef“ im Bielefelder Ringlokschuppen erlebt hatte und ziemlich enttäuscht war, überraschte er mich an diesem Abend absolut positiv. Von dem einstigen Gekrächze (sorry, aber so habe ich es damals empfunden) war nichts mehr zu hören. Stattdessen gab es eine Show vom Allerfeinsten mit tollem Bühnenbild, Feuerwerk und einer gut absgestimmten Setlist, die wohl bei keinem Fan Wünsche offen ließ. Casper gelang es gar seine alten Songs mit den poppigeren Werken der letzten zwei Alben zu vermischen, ohne dass es einen Bruch gab. Ein wahrhaft toller erster Festivaltag, der mit einem grandiosen Konzert zum Abschluss alle Widrigkeiten vergessen ließ.

Am Samstag sollten dann also Biffy Clyro als „Festival-Headliner“ nach Ostwestfalen kommen, welche auch bereits das legendäre Wembley Stadion gefüllt haben. Auch wenn ich mir zwei Alben der Band bereits ein paar Mal angehört und für „ganz nett“ befunden habe, kamen sie bei mir nie über den Status der beiläufigen Radiomusik hinaus. Das widerlegten sie heute dann aber so eindrucksvoll, dass ich seit Samstagabend die CD nicht mehr aus dem Player bekomme, dazu aber später mehr und erst einmal der Reihe nach..: Meinen persönlichen Samstag eröffnetem SDP (zu den Fotos!), von denen ich die letzten Lieder noch aus der Ferne bewundern konnte. In den Fotograben ging es zum ersten Mal an diesem Tag dann zu denm Mighty Oaks (zu den Fotos!). Etwas schade, dass diese geniale Band keinen größeren Auftritt auf der Hauptbühne bekam und sich stattdessem im kleinen und irgendwie düsteren Zelt bemühen musste, mit ihren Live-Qualitäten die Leute mitzureissen. Dass dieses vorzüglich gelang ist wohl keine Überraschung, aber nicht nur aufgrund ihrer Radio-Hits wäre ihnen sicher mehr vergönnt gewesen. Einen fulminanten Auftritt legten dann die Guano Apes (zu den Fotos!) auf’s Parkett bzw. auf die Hauptbühne. Auch gefühlte 15 Jahre nach ihrer großen Zeit, versteht es die Band um Frontfrau Sandra Nasic absolut ihr Publikum zu begeistern. Es ist schon schwierig bei einem Guano Apes-Auftritt nicht mitgerissen zu werden und so herrschte eine sehr gute und ausgelassene Stimmung vor der Bühne. Zwischen Turbostaat (zu den Fotos!) und Egotronic (zu den Fotos!) im Zelt, sollten die Alt-Punker von NOFX (zu den Fotos!) die Bühne rocken. Diese demonstrierten zwar eine Ironisch gemeinte Bocklosigkeit, konnten aber zumindest mich durch ihr abwechlsungsreiches Set (mit vielen Reggea-Elementen) und den lustigsten Ansagen des Wochenendes begeistern. Wie bereits eingangs vorweggenommen, übertrafen Biffy Clyro (zu den Fotos!) dann alle meine persönlichen Erwartungen und rissen mich bereits bei dem genialen Opener „Different People“ absolut mit. Schön zu sehen, wenn eine Band, die so groß gehyped wird, ihre Musik scheinbar wirklich lebt. So werde ich jedenfalls zukünftig nicht mehr gelangweilt in die Gegend starren, wenn sie mal wieder im Radio laufen, sondern mich an diesen genialen Aufritt erinnern. Wer weiß, vielleicht war es ja auch nicht der letzte, den ich von ihnen sehen werde..!?

Während der Sonntag in den vergangenen Jahren mit Deichkind und Seeed die Highlights des Wochenendes brachte, war es für den Hauptact Jan Delay & Disco No.1 heute eher ein Schattendasein. Der am Samstag ausgebliebene Regen kam zurück und irgendwie war heute alles ein wenig trist und grau. Es gab Sturmböen, viele Besucher waren bereits abgereist und die Stimmung sah eher nach „Durchhalten“ aus, als nach großem Spaß. Unter dem Strich also ein riesiger Kontrast zu den sonnigen und warmen Sonntagen der letzten beiden Jahre. Schade, aber dafür konnte natürlich niemand etwas. Ein wenig unglücklich wirkte dann aber das Programm: So befeuerten die Editors (zu den Fotos!) die eh schon depressive Stimmung einiger Besucher noch ein wenig mit ihrem doch etwas melancholischem Sound, der wirklich nicht unbedingt zum mitgehen einlädt, wenn man sich deren Konzert aus der Ferne anschaut. Bei näherer Betrachtung, die ich mir dann gern im Verlauf des Konzertes gönnte, wirkte das – nah an der Bühne – aber schon ganz anders. Ich behaupte jedenfalls bei den Editors die besten Fotos des Wochenendes geschossen zu haben. Dass das natürlich auch an der guten Show, des passenden Lichtes und der Austrahlung des Frontmanns lag, liegt auf der Hand. Denn es war an diesem Wochenende auch selten so einfach gute Fotos zu schießen, da einen die Motive dafür fast ansprangen! Allerdings bleibt wohl die Zusammenstellung Editors und Jan Delay etwas unglücklich, da diese Künstler bei den Fans nicht unbedingt zu vereinen sind und die eine Seite jeweils die andere ignorierte. Bevor das Festival aber seinen musikalischen Abschluss fand, durfte die Augustines (zu den Fotos!) noch einen genialen Auftritt im Zelt hinlegen und mich ein bisschen aus den Socken hauen. Denn für mich waren sie die beste Band des Sonntags! Einfach eine Band mit Live-Qualitäten, die dem Publikum von Anfang an zeigt wo der Hammer hängt. So macht es Spaß! Dann setzte der Regen wieder ein und Jan Delay & Disco No.1 (zu den Fotos!) betraten die Bühne, die laut eigener Aussage einige ihrer Hits absichtlich an den Anfang stellten, um die schlechte Stimmung zu vertreiben und die Leute mitzureissen. Das ist ihnen sicher zum Teil gelungen, aber gerade der sehr unangenehme Sprühregen tat doch seinen Teil dazu bei, dass der Sonntag am Ende etwas fad daher kam und der wohl schlecht besuchteste Tag des ganzen Wochenendes war. Während es in den vergangenen Jahren vor allem Sonntags sehr voll und eng im vorderen Bereich wurde, war es heute kein Problem hier einen guten Platz zu finden und einfach durchzulaufen.

Alles in allem hat das Serengeti Festival 2014 auch in diesem Jahr – trotz einiger Einschränkungen, die zum großen Teil wetterabhängig waren – wieder eine Menge Spaß gemacht. Ich bedanke mich an dieser Stelle gern noch einmal bei der Vibra Agency für das Vertrauen und die Akkreditierung und freue mich schon jetzt auf das große Jubiläum im folgenden Jahr. Ich bin mir sicher, dass es der Wettergott dann wieder besser meint mit der Senne und auch die organisatorischen Probleme in dieser Form nicht noch einmal so auftreten. Ein grandisoes Line-Up zum Jubiläum sollte sich darüber hinaus ja wohl von selbst verstehen, oder..!? 😉

Hier noch einmal alle Fotos in der Übersicht:

Fotogalerie Freitag!

Fotogalerie Samstag!

Fotogalerie Sonntag!

.NRW Tag in Bielefeld

// 800 Jahre Bielefeld! Ein Grund zum Feiern! Zum großen Stadtjubiläum präsentierte die Gesellschaft „Bielefeld Marketing“ bereits im vergangenen Jahr Ihre schicke Kampagne um uns auf das bevorstehende Jubiläumsjahr einzustimmen. Eine Vielzahl an Veranstaltungen unterschiedlicher Genres und eine Menge Bimborium drumherum wurden versprochen. Nun – bereits seit einem halben Jahr im Jubiläumsjahr angekommen – ist allerdings nur wenig anders als zuvor. Zwar „blüht Bielefeld auf“ (was sich an der bunten Blumenpracht an vielen Stellen zeigt) und die angekündigten Veranstaltungen finden auch alle statt, aber eine „besondere Jubiläumsstimmung“ kann man in der Stadt nicht vernehmen. Schön, dass es zig Vereine, Ehrenämter und Verbände gibt, die sich für „Ihre“ Stadt engagieren und tolle Projekte auf die Beine gestellt haben! Dafür an dieser Stelle ein ausdrückliches Lob und meine Hochachtung! Was seitens der Stadt allerdings unter dem Strich bei dem Jubiläum herauskommt, ist leider sehr dünn. So würde der traditionelle „Leinewebermarkt“ ersatzlos gestrichen, da man ja mit dem NRW-Tag schon eine Großveranstaltung in der Innenstadt habe… Anstatt das Jubiläumsjahr mal richtig auszunutzen, das Image der Stadt auzupolieren und den größten Leinewebermarkt aller Zeiten zu feiern, begnügt man sich mit dem (natürlich trotzdem schönem) Gastspiel NRW Tag. Das negative Highlight sollte nun aber die Nachricht bzgl. der Sanierung unserer schönen Sparrenburg sein. Das Wahrzeichen der Stadt ist nun nämlich bereits seit dem letzten Herbst verhüllt von einem zweckdienlichen Baugerüst und einer weißen Plane. Zusätzlich ist auch der Hof der Burg eine Großbaustelle. So dürfte ich sicher nicht der einzige Bielefelder sein, der sich bereits im vergangenen Herbst fragte: „Warum macht man das jetzt? Warum ist das nicht längst erledigt?“. Schlussendlich stimmte man die Bürger ruhig, in dem man gebetsmühlenartig betonte, dass die Bauarbeiten an der Sparrenburg bis zum NRW Tag komplett abgeschlossen sein und die Burg im neuen Glanze erstrahlen würde. Kurz vor Beginn der Großveranstaltung kam dann nun aber die Nachricht, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden könne. Um es noch einmal herauszustellen: Der NRW Tag sollte DIE Veranstaltung zum Stadtjubiläum sein und die Sparrenburg ist DAS historische Wahrzeichen der Stadt, mit dem wir Bielefelder uns allesamt gerne schmücken. Daher sollte die Burg pünktlich zum Jubiläum so schön sein, wie nie zuvor. Dass das nicht bis zum Jahresbeginn klappte ist schon eine Enttäuschung, aber dass dieses Vorhaben dann tatsächlich auch bis zum NRW Tag misslang ist aus meiner Sicht einfach nur peinlich. Schließlich war das DIE Gelegenheit unsere schöne Stadt auch mal über die Grenzen hinaus in ein gutes Licht zu rücken und dem Image des „ewig provinziellem“ zu entkommen. Das dürfte nun aber wohl genau nach hinten los gegangen sein, wenn man etwas ganauer hinschaut.

Nach dieser (leider notwendigen) Meckerei, aber nun zum NRW Tag an sich: Dieser war nämlich eine gelungene und tolle Veranstaltung und zog trotz teilweise bescheidenem Wetter viele Besucher an. Neben den verschiedenen Meilen und den Auftritten hochrangiger Politiker unseres Bundeslandes, gehörten sicher die Auftritte von Andreas Bourani und De Höhner genauso zu den Höhepunkten wie die Parade mit knapp 3.000 Teilnehmern. Einige Impressionen om Samstag findet Ihr in folgender:

Fotogalerie!

. WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN..

// …denn das Gute liegt so nah ..! Na ja, „nah“ ist für eine Entfernung von 550km sicherlich nicht zwingend das richtige Wort, aber es muss halt nicht immer Spanien, Italien und co. sein um ein bisschen zu relaxen und tolle Fotos zu machen. So zog es uns diesen Juni an die Ostsee auf die wunderbare und wahnsinnig vielseitige Insel Rügen! Auch wenn die Erholung und das Erlebnis im Vordergrund standen, war die Kamera natürlich immer dabei. Natürlich war es überhaupt kein Problem, tolle Fotomotive auf Rügen zu finden. Die Insel bietet einfach unglaublich viel was man sich anschauen und erleben kann. Neben dem bekanntesten Naturdenkmal – den Kreidefelsen – sollten u.a. auch die Prora, der neue Naturkundepfad (hoch über den Bäumen), die Seebrücke in Sellin, die Insel Hiddensee und natürlich der Strand und die Ostsee an sich unsere Ziele sein. Einige Eindrücke dieser wunderbaren Reise findet Ihr nun hier:

.WENN EINE NEUANSCHAFFUNG SPASS MACHT

f/1.4, 1/250, ISO 100

// Prinzipiell sind meine Equipment-Anschaffungen größtenteils „vernunftgetrieben“, weshalb ich mit meinem Objektivpark eigentlich sehr zufrieden war. Verbesserungspotential schien sich daher vor allem im Megazoombereich (den ich eigentlich nur sehr selten nutze) oder im Weitwinkelbereich zu bieten. Mit Letzterem hatte ich mich dann auch lange Zeit beschäftigt und war bereits zu dem Schluss gekommen, das gute alte 14mm Walimex f/2.8 gegen ein Nikkor 14-24 f/2.8 zu ersetzen. Da ich allerdings keine Siemenssterne fotografiere und mir 100%-Ansichten in den Ecken eigentlich ziemlich egal sind, blieb der einzig sinnvolle Grund dafür der Autofokus, welchen das Nikkor dem Walimex voraus hat. Ansonsten nehmen sich die beiden Objektive nicht viel, wie auch unzählige Tests und Beispielbilder im Internet immer wieder bestätigen. Blieb also die Frage, ob es der Autofokus wirklich wert ist, 1.300 Euro Differenz dafür auszugeben. Wie bei meinen vorherigen Vernunftentscheidungen auch, war die Antwort einfach: „Es ist es nur dann wert, wenn das Objektiv Dir den Mehrwert bietet, die Kohle durch Aufträge wieder rein zu bekommen!“ Um das Ganze abzukürzen: Ich habe das Objektiv nicht gekauft und behalte nun mein Walimex, welches mich immer wieder aufs Neue positiv überrascht, was ich Euch gerne noch einmal anhand dieser aktuellen Aufnahmen präsentiere: Die paar Portraits, die ich mit dem Nikkor aufgrund des Autofokus vielleicht mehr (und besser) gemacht hätte, sind es für mich derzeit nicht wert und bieten sowohl für meine Auftragslage als auch für meine Kunden keinen nennenswerten Mehrwert. Und für Landschaftsaufnahmen ist und bleibt das Walimex einfach top. Bevor die Hochzeitssaison nun aber los geht, hielt ich es dennoch für sinnvoll meinen Objektivpark noch einmal nach Optimierungspotential zu untersuchen.

Und dann traf ich eine ebenso plötzliche wie ungeplante Bauchentscheidung und bestellte mir das Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM. Das Objektiv ist das erste der neuen „Art“-Serie von Sigma. Da ich bislang noch kein Objektiv dieser Marke mein Eigen nennen konnte, bewegte ich mich mit dem Kauf also auf völlig neuem Terrain. Zugegeben: Nicht ganz! Natürlich habe ich mir vorher zig Testfotos angeschaut, die mich begeisterten und außerdem durfte ich das Glas auch schon einmal selbst testen – ein Teilnehmer unserer Workshops hatte es im letzten Sommer dabei! Dank der zuverlässigen Lieferung von Calumet Photographic klingelte der UPS-Mann pünktlich zum Frühstück am ersten Werktag nach Bestellung! Und das beim Kauf auf Rechnung! Besser geht es nicht und das ist mir der geringe Aufpreis zu Amazon durchaus wert! Da dieser Werktag zusätzlich auch noch ein „Brückentag“ für mich war, konnte es besser eigentlich nicht sein, um das neue Schätzchen direkt auf Herz und Nieren zu testen. Leider spielte das Wetter nicht mit, weshalb ein kurzer Ausflug in die Stadt (immerhin mit der Autoausstellung „La Strada“) die einzig sinnvolle kurzfristige Möglichkeit für einen kurzfristigen Test sein sollte. Halt! Nicht ganz: Denn die Haustiere stellten sich auch gerne als Models zur Verfügung 😉

Nunmehr befindet sich dieses wunderbare Glas seit knapp einem Monat in meinem Besitz. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, es bereits in all seinen Facetten erlebt und getestet zu haben. Neben dem „Workshop-Erlebnis“ im vergangenen Jahr, ist es mir zum Beispiel auch noch ein schönes Portrait schuldig… Dennoch ist der erste Eindruck mehr als positiv! An meiner Nikon D800 macht sich das Glas mehr als nur akzeptabel. Die Schärfe dieses Objektives überzeugt bereits ab Offenblende und wird etwas abgeblendet (spätestens ab f/5.6) richtig knackig! Da kann selbst mein Nikkor 70-200 VRII  nur schwerlich mithalten. Mindestens genauso grandios an dem Glas sind aber die wunderbraren kreativen Möglichkeiten, welche aufgrund der Lichtstärke und der geringen Naheinstellgrenze ein enormes Potential an fotografischen Möglichkeiten eröffnen. Das buttwereiche Bokeh und die fantastische Haptik sowie das edle Design runden die Qualität und Güte dieses Prachtstückes ab! Gerade weil ich der Marke „Sigma“ auch immer ein Stück weit skeptisch gegenüber gestanden bin, bin ich so begeistert von dieser Optik! Für Hochzeiten (..und das kann ich in diesem Fall ohne Praxiserfahrung schreiben..) ist die Linse sicher ein großer Zugewinn auf den ich mich sehr freue!

Hier findet Ihr eine Auswahl bisheriger (Test-)fotos, die sicherlich schon einen ganz guten Eindruck vermitteln. Da ich das Objektiv derzeit gar nicht mehr von der Kamera nehmen will, sei zusätzlich der Hinweis auf meinen FlickR-Fotostream erlaubt, wo es natürlich regelmäßig neues Material gibt!

 

.LANDSCAPE PORN FROM OWL

// In den vergangenen Tagen begrüßte uns stets eine stattliche Nebelfront zu früher Stunde in unserem schönen Ostwestfalen. Dass mit Nebel und schönem Licht bei tiefstehender  Sonne oftmals die besten Landschaftsaufnahmen gelingen. ist kein Geheimnis. Also galt es, eine passende, möglichst naturbelassene Location zu finden, die ein passendes Motiv bietet. Da der Nebel allerdings teilweise so stark war, dass fotografieren sinnlos erschien, gestaltete sich dieses gar nicht so einfach. Am gestrigen Donnerstag sollte ich dann aber doch den richtigen Riecher haben, der mir diese tolle Aufnahme in der Nähe der Autobahnabfahrt Herford/Bad Salzuflen ermöglichte.

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